Wegen der EM: Der Signal Iduna Park wird umgerüstet

Borussia Dortmund wird den Signal Iduna Park für die Europameisterschaft fit machen müssen. Dafür stehen mehrere Umbauten und größere Investitionen aus.

Der 'Signal Iduna Park' des BVB
Der 'Signal Iduna Park' des BVB / Stuart Franklin/GettyImages
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Die Stadien, in denen bei der Europameisterschaft im kommenden Sommer gespielt wird, müssen den Kriterien der UEFA entsprechen. Somit kommen auf die Vereine noch zusätzliche Umbaumaßnahmen und teils größere Umbauten zu.

"Im Vergleich zur WM 2006 sind die Anforderungen nochmals gestiegen, es kommt in den nächsten Monaten noch viel Arbeit auf uns zu", erklärte Christian Hockenjos, der bei Borussia Dortmund für den 'Signal Iduna Park' verantwortlich ist, gegenüber den Ruhrnachrichten.

Schon jetzt ist klar: Der BVB muss diverse Herausforderungen angehen und viel Geld investieren, damit das Stadion zur EM mit den Anforderungen übereinstimmt. Den Ruhrnachrichten zufolge werden dafür auch mehrere Millionen Euro investiert.

Umbau des Signal Iduna Parks: Der BVB wird manche Maßnahmen auch wieder rückgängig machen

Dabei handelt es sich einerseits um eher standardmäßige Prozeduren, wie etwa das Überprüfen der Dachquerträger auf Korrosionsschäden oder übliche Sanierungen. Andererseits wird es auch größere Umbauten geben, beispielsweise ein neuer Anbau über vier Etagen entlang der Westtribüne für das Catering. Das Internet und Telefonnetz muss verbessert, sogenannte 'All-Gender-Toiletten' müssen installiert und auch die Bestuhlung der Südtribüne vorgenommen werden.

Durch den letzteren Schritt wird auch die Kapazität des ehemaligen Westfalenstadions deutlich sinken. Von etwas über 81.000 Zuschauern werden dann zur EM noch rund 62.000 Fans Zuschauer die Partien begleiten können. Auch das ist eine klare Vorgabe seitens des europäischen Fußballverbands.

Manche Maßnahmen wird der BVB nach dem Turnier aber auch wieder rückgängig machen. Ein Beispiel dafür: Die neuen Klimaanlagen für die Kabinen, welche die UEFA einfordert. Sie werden anschließend wieder ausgebaut, weil der Bundesligist keinen Bedarf an einer solchen Aufwertung sieht.


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