Wechsel vom Tisch: FC Bayern nimmt Abstand von Kramaric-Transfer!

Simon Zimmermann
Kein Kramaric für die Bayern!
Kein Kramaric für die Bayern! / DeFodi Images/Getty Images
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Der FC Bayern sucht bis zum kommenden Montag noch dringend benötigte Verstärkungen - in allen Mannschaftsteilen. Für die Offensive wäre Andrej Kramaric eine 1A-Lösung. Ein Transfer des Hoffenheim-Stürmers scheint aber außer Reichweite zu bleiben.

Mit fünf Toren in den ersten beiden Bundesliga-Spielen hat Andrej Kramaric mal wieder seine Klasse gezeigt. Für die TSG Hoffenheim ist der kroatische Vize-Weltmeister eine Art Lebensversicherung in der Offensive.

Seit Januar 2016 kickt der 29-Jährige im Kraichgau. Damals wurde er zunächst von Leicester City ausgeliehen, sechs Monate später für elf Millionen Euro fest verpflichtet. Was in der Premier League zuvor nicht so erfolgreich funktionierte, klappte für Kramaric in der Bundesliga umso besser: Der flexibel einsetzbare Offensivspieler gehört seit seinem Wechsel nach Deutschland zum Besten was das Oberhaus zu bieten hat: 67 Tore und 28 Vorlagen in 134 Bundesliga-Einsätzen sind Beleg genug!

Kramaric ist dem FC Bayern zu teuer!

Nach seinem Doppelpack beim 4:1-Sieg gegen den FC Bayern forderte Lothar Matthäus öffentlich, dass sich der Rekordmeister Kramaric als Lewandowski-/Müller-Backup schnappen sollte. Wenig später kamen Gerüchte auf, wonach der FC Bayern tatsächlich wegen Kramaric nachgefragt hat. Die TSG soll 40 Millionen Euro Ablöse fordern - der Vertrag des Kroaten ist noch bis Sommer 2022 gültig.

Wie die Bild am Donnerstag berichtet, wird aus dem Transfer allerdings nichts! Die Bayern sollen mittlerweile wieder Abstand genommen haben. Der schlichte Grund: Kramaric ist zu teuer. Nach dem Supercup-Sieg gegen den BVB sagte Trainer Hansi Flick zwar noch: "Ich kenne ihn sehr gut, er ist einer der besten Spieler in der Bundesliga. Warten wir einfach ab. Ich lasse mich auch überraschen."

Als Backup für Lewandowski oder auch die Offensiv-Positionen dahinter ist er für die Bayern aktuell aber schlicht nicht finanzierbar. Hoffenheim soll von der 40-Millionen-Euro-Forderung nicht abrücken. Und so wird diesem Transfer-Gerücht schnell wieder der Wind aus den Segeln genommen. Im Hoffenheim-Lager dürfte man aufatmen, bei den Bayern geht die Suche nach Kader-Verstärkungen weiter. Bis Montagabend ist noch Zeit!

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