"In der Häufigkeit noch nicht erlebt" - Was Pieper an Werder Bremen schätzt

Yannik Möller
Amos Pieper
Amos Pieper / Stuart Franklin/GettyImages
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Erst im vergangenen Sommer wechselte Amos Pieper zu Werder Bremen. Rückblickend kann er von einem schnellen Einstand und einem großen Zusammenhalt in der Mannschaft berichten. In der Form habe er das so noch nicht erlebt, berichtete er.


Der besiegelte Abstieg von Arminia Bielefeld bedeutete zugleich das Vertragsende von Amos Pieper. Der SV Werder, zugleich aus Liga zwei wieder ins Oberhaus zurückgekehrt, fackelte nicht lange und verpflichtete den Innenverteidiger.

Schon zu Saisonbeginn gehörte Pieper schnell der Startelf an. Von den 14 Hinrunden-Partien, die er absolvieren konnte (einmal Gelb-Sperre), spielte er nur ein einziges Mal nicht von Beginn an auf. Ein Testament dafür, dass er schnell seine Leistungen bringen konnte und sich frühzeitig in die Mannschaft eingefunden hatte.

Letzteres scheint bei Werder aber auch alles andere als ein Problem zu sein. Der Wohlfühlfaktor, wie Pieper nun beim kicker erklärte, sei eine große Stärke des Aufsteigers,

Pieper sieht "emotionalen Aufstieg" als Hintergrund für Werder-Miteinander

"Wir unternehmen relativ viel miteinander, auch außerhalb des Platzes", berichtete er. Das ist soweit noch nicht außergewöhnlich, doch habe er "das so in der Häufigkeit noch nicht erlebt", wie der 24-Jährige betonte.

"Eigentlich ist nie jemand alleine", führte er weiter aus. Das ermögliche es auch Neuzugängen, sich schnell innerhalb der Mannschaft und rund um dem Klub wohlzufühlen. Es sei auch nicht so, "dass man nur mit den gleichen Jungs abhängt - sodass wir auch ein bisschen mehr voneinander wissen als nur fußballspezifische Dinge". Ein Aspekt, der Werder dahingehend von vielen anderen Vereinen unterscheide.

Als Hintergrund für ein so positives Miteinander sieht er den Erfolg der Vorsaison: "Ich kann mir vorstellen, dass das durch den großen Erfolg des letzten Jahres gewachsen ist - und wie er zu Stande gekommen ist: Der emotionale Aufstieg, als die ganze Stadt dahinterstand."

Natürlich helfe so etwas nicht nur beim Eingewöhnen als neuer Spieler, sondern auch dann, "wenn man als Mannschaft die Ziele erreichen möchte".


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