Walters Achter-Trumpf: Führt dieser Plan den HSV zum Aufstieg?

  • Mittelfeldspieler sorgen für wichtige Tore
  • Torjäger Glatzel mit passiver Rolle
  • Walter mit schwieriger Entscheidung

Laszlo Benes, Robert Glatzel
Laszlo Benes, Robert Glatzel / Oliver Hardt/GettyImages
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Im Aufstiegsrennen profitiert der HSV nicht nur von den Toren von Robert Glatzel. Auch drei zentrale Mittelfeldspieler sorgen derzeit für die wichtigen Treffer.

Der HSV ist mit zwei Siegen aus drei Partien ins neue Jahr gestartet und darf sich dadurch berechtigte Hoffnungen auf den Bundesliga-Aufstieg machen. Die sechs Zähler haben die Rothosen vor allem ihrem Mittelfeld-Trio zu verdanken.

Beim Auswärtssieg auf Schalke (2:0) waren Laszlo Benes und Immanuel Pherai die Matchwinner. Zwei Wochen später entschied dann Ludovit Reis mit seinem Treffer zum 2:1 das enge Spiel bei der Hertha. Schießen die Achter den HSV endlich zum Aufstieg?

Wie die Bild berichtet, sind die drei Treffer der Mittelfeldspieler kein Zufall, sondern das Resultat eines Plans von Trainer Tim Walter. Durch die Tiefenläufe in den Strafraum kommen die Achter so häufiger zu Torraumszenen, teilweise sogar unbedrängt zu Kopfbällen.

Torjäger Glatzel sorgt für Ablenkung - Reis wieder nur auf der Bank?

Robert Glatzel, mit 13 Saisontreffern bester HSV-Torschütze, sorgt derweil gemeinsam mit Bakery Jatta dafür, dass sich die gegnerischen Verteidiger mehr auf die HSV-Angreifer konzentrieren. Für Benes, Pherai und Reis bleiben somit mehr Räume.

Im kommenden Freitagabendspiel gegen Hannover 96 (18:30 Uhr) wird Tim Walter wohl allerdings wieder nur zwei der drei Achter aufstellen können. Trotz seines Treffers dürfte Ludovit Reis, der lange wegen einer Schulterverletzung aussetzen musste, wie in Berlin vorerst nur auf der Bank Platz nehmen - und dann aber als Joker zum Einsatz kommen.


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