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AC Mailand

Vorbild Maradona: Ibrahimovic wollte sich dem SSC Neapel anschließen

Nikolas Pfannenmüller
Zlatan Ibrahimovic (links) hätte gern auch die blauen Trikotfarben vom SSC Neapel getragen.
Zlatan Ibrahimovic (links) hätte gern auch die blauen Trikotfarben vom SSC Neapel getragen. / Francesco Pecoraro/GettyImages
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Nach dem Ende seines Engagements für Los Angeles Galaxy wollte Zlatan Ibrahimovic im Winter 2019/2020 wieder nach Europa zurückkehren. Im Januar 2020 unterschrieb er einen Vertrag beim AC Mailand, dabei hätte er sich gern dem SSC Neapel angeschlossen.


Nachdem Zlatan Ibrahimovic in der Major League Soccer dominiert hatte und in 58 Spielen auf 53 Tore kam, suchte er sich eine neue Herausforderung. Wie wir heute wissen, landete der extrovertierte Schwede beim AC Mailand. Aber auch der italienische Topklub SSC Neapel soll in der Verlosung gewesen sein.

Ibrahimovic wollte wie Maradona einen Scudetto mit Neapel gewinnen

"Maradona ist ein Mythos. Als ich eine Dokumentation über ihn sah, beschloss ich, nach Neapel zu gehen, um es wie Diego zu machen: den Scudetto zu gewinnen", ließ er im Interview mit der italienischen Sportzeitung La Gazzetta dello Sport wissen.

"Ich hatte genug von Amerika. Ich dachte, ich würde aufhören", sagte Ibrahimovic und ergänzte, dass sein Berater Mino Raiola ihm einen Wechsel nach Italien nahelegte: "Raiola sagte mir: 'Du bist verrückt, du musst nach Italien zurückkehren.'"

Offenbar soll der Transfer nach Neapel so gut wie beschlossene Sache gewesen sein, doch eine Trainerentlassung kam dazwischen. "Ich war mit Napoli fertig, aber dann hat De Laurentiis (Präsident des SSC Neapel) Ancelotti rausgeschmissen."

Ibrahimovic fragte Raiola: "Welches ist die schlechteste Mannschaft, die ich retten kann?"

"Also habe ich Mino gefragt: 'Welches ist die schlechteste Mannschaft, die ich retten kann?", so Ibrahimovic. Zlatan, wie man ihn kennt.

Raiola soll geantwortet haben, dass der AC Mailand am Tag zuvor in Bergamo mit 0:5 verloren habe. "Dann habe ich mich entschieden und gesagt: 'Lass uns nach Mailand gehen. Das ist ein Verein, den ich kenne, eine Stadt, die ich mag'", sagte der heute 40-Jährige.

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