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Bundesliga

Vor dem Duell am Samstag: Streich gibt Hinweis auf Zukunft von Florian Müller

Yannik Möller
Die Zukunft von Florian Müller scheint noch offen zu sein
Die Zukunft von Florian Müller scheint noch offen zu sein / Stuart Franklin/Getty Images
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Wenn am Samstag Mainz 05 und der SC Freiburg aufeinandertreffen, wird Florian Müller im Fokus stehen. Der SC-Keeper muss, zum jetzigen Stand, nach der Saison wieder zu den Nullfünfern zurückkehren. Christian Streich äußerte sich vor dem Duell zur Zukunft seines ausgeliehenen Stammkeepers. Und auch Kevin Stöger war ein Thema auf der Spieltags-PK.


Zu Beginn der Saison brauchte der SC Freiburg einen neuen Torhüter. Alexander Schwolow verließ den Verein und ging zu Hertha BSC, Mark Flekken verletzte sich schwer. Mit Florian Müller lieh der SC einen Torwart bis zum Saisonende ausgeliehen, dem die Mannschaft vollends vertrauen kann. Unter Christian Streich ist er problemlos zum Stammtorwart geworden.

Am Samstagnachmittag treffen Müllers aktueller Leih-Klub SC Freiburg und sein Stamm-Klub Mainz 05 aufeinander. Ein passender Zeitpunkt, um über die baldige Zukunft des Keepers zu sprechen. Für Streich ist der erste Schritt nach der Saison soweit klar: "Er wird zurückgehen nach Mainz und dann kommt es immer darauf an, wie die Vereine miteinander kommunizieren, was der Spieler für Wünsche hat."

Florian Müller
Noch ist unklar, für wen Florian Müller zukünftig spielen wird / Boris Streubel/Getty Images

Streich ohne Mutmaßung zur Zukunft von Florian Müller: "Das ist alles noch zu früh"

Da die Leihe zum Sommer endet und keine Kaufoption für Freiburg beinhaltet, müsste im Falle eines fortführenden Interesses aller Beteiligten neu über einen Transfer verhandelt werden. "Das ist alles noch zu früh", betonte der SC-Coach und verwies auf die noch übrigen Wochen und Monate: "Das wird sich ergeben, wenn die Saison vorbei ist und wenn er dort ist. Dann werden wir sehen, was passiert."

Eine grundlegende Entscheidung ist sowieso zu treffen. Müllers Vertrag in Mainz läuft nur bis 2022, entweder er wird mitsamt einer guten Perspektive zum Spielen verlängert, oder man wird sich für eine gewisse Summe trennen. Ohnehin könnte der nach wie vor drohende Abstieg das Thema in die ein oder andere Richtung beschleunigen.

Beim Wiedersehen am Wochenende wird das Thema jedoch nicht besprochen werden oder im Fokus stehen, sondern die sportliche Leistung. Im Sinne der Personalie dürfte es aber abseits des Platzes ein sehr entspanntes Aufeinandertreffen werden, vermutete Streich: "Es ist ja alles aufgegangen, wie man es sich nicht besser wünschen konnte. Eine sehr gute Situation für uns alle."

Zudem geht der Coach davon aus, dass sich sein Leih-Torwart im Breisgau sehr wohl fühlen dürfte: "Ich glaube, er freut sich, es geht ihm sehr gut, es gefällt ihm sehr gut bei uns.“


Streich erklärte Sommer-Abwägungen mit Kevin Stöger

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel äußerte sich der 55-Jährige auch zu Kevin Stöger. Der Österreicher war im Sommer vorübergehend vereinslos, kam dann ablösefrei zu Mainz und wurde in den Partien gegen Bayer Leverkusen (2:2) und Borussia Mönchengladbach (1:2-Sieg) zum späten Matchwinner.

Auf eine Frage, ob sich der Sport-Club nicht auch mit dem Offensivspieler beschäftigt habe, erklärte Streich seinen Gedankengang im Sommer: "Ich empfinde ihn als guten Spieler. Und dann schaust du natürlich, was ist bei dir, was hast du für Spieler - und wir haben ja auch junge, denen man die Plätze nicht wegnehmen will."

Kevin Stöger
Kevin Stöger erweist sich als wichtiger Spieler für Mainz / THILO SCHMUELGEN/Getty Images

Er stimmte zu, dass Stöger ein sehr guter Akteur sei und ebenfalls davon ausging, dass er schon früher auch regelmäßig zum Einsatz kommt. "Er hat sehr gut gespielt letztes Jahr in Düsseldorf. Natürlich beschäftigen wir uns mit solchen Spielern, nur geht es dann darum, ob man nochmal tiefer reingeht", so Streich weiter, der erneut die vorhandenen Plätze und die gewollte Chance für die Youngsters betonte. Aber: "Eine gute Verpflichtung von Mainz."

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