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Virgil van Dijk übt Selbstkritik nach Formdelle: "Kann es besser machen"

Jan Kupitz
Virgil van Dijk
Virgil van Dijk / Marc Atkins/GettyImages
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Virgil van Dijk hat zugegeben, dass er in dieser Saison noch nicht sein gewohntes Niveau erreicht hat. Der Niederländer erwartet mehr von sich.


Wie sein Team hatte auch der Liverpooler Abwehrboss in dieser Saison bisher Probleme. Van Dijk leistete sich eine Reihe untypischer Fehler und wirkte weit weniger solide als in der Vergangenheit.

Das hat viele Fans zu der Annahme verleitet, dass er seine beste Zeit bereits hinter sich hat, vor allem nach der 1:4-Niederlage in der Champions League gegen Napoli. Doch van Dijk macht sich über solche Diskussionen keine Sorgen, denn ein Formtief sei normal.

"Ex-Profis und Spieler, die auf diesem Niveau gespielt haben, wissen, dass es Zeiten gibt, in denen man eine Schwächephase hat. Es kommt darauf an, wie man darauf reagiert", sagte er. "Was wir letzte Woche in Neapel gemacht haben, war inakzeptabel, für uns alle, und in den Tagen nach dem Spiel mussten wir uns der Realität stellen. Wir haben miteinander gesprochen und wir müssen weitermachen. Man möchte nicht in dieser Situation sein, aber wir alle wissen, dass die Saison so lang sein wird, dass wir das Blatt wenden können."

Während die Mannschaftsleistung beim 2:1 gegen Ajax viel besser war und in die richtige Richtung zeigte, musste sich van Dijk beim Tor der Niederländer erneut geschlagen geben.

"Ich kann noch viel besser werden", gab er zu. "Ich denke, [Ajax] war für uns alle ein guter Schritt in die richtige Richtung. Es ist doch so: Wenn man als Mannschaft gut spielt, wird jeder gut spielen, wenn man in dieselbe Richtung geht. Das wird immer der Fall sein."

"Das ist das Gute und das Schlechte an der Sache. Wenn wir gut abschneiden, werde ich natürlich gelobt, wenn nicht, dann eben nicht. Aber ich denke immer noch, dass ich mich verbessern muss, und das ist auch gut so. Ich habe schon oft gesagt, dass wir alle Menschen sind und so gut wie möglich abschneiden wollen, und das gilt auch für mich."

"Ich weiß ganz genau, dass ich es besser machen kann", betonte der 31-Jährige, "aber wir alle können es besser machen. Es tut mir sehr weh, wenn wir Tore kassieren und nicht ohne Gegentor bleiben. Ich fühle mich verantwortlich. Ich möchte diese Saison nicht nur für mich selbst, sondern für alle, die mit dem Verein verbunden sind, umdrehen. Lasst uns einfach loslegen und es genießen."


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