VfL Wolfsburg

Nach Kohfeldt-Entlassung: Bleibt Kruse in Wolfsburg?

Daniel Holfelder
Max Kruse
Max Kruse / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Im Winter zog es Max Kruse von Union Berlin nach Wolfsburg. Hauptgrund für den Wechsel war VfL-Trainer Florian Kohfeldt, der den nicht immer pflegeleichten Profi bereits in Bremen unter seinen Fittichen hatte. Nun ist Kohfeldt weg - und bald auch Kruse?


"Flo hat eine sehr, sehr entscheidende Rolle gespielt", erklärte Kruse im vereinseigenen Wölfe TV, als er vor wenigen Monaten nach den Gründen für seinen Wechsel befragt wurde. Damals unterzeichnete der inzwischen 34-Jährige einen Vertrag bis 2023 beim VfL, der sich bei der Teilnahme am europäischen Geschäft und einer bestimmten Anzahl von Einsätzen sogar bis 2024 verlängern kann.

Der Kicker meldet nun ernsthafte Zweifel daran an, dass Kruse nach dem Kohfeldt-Aus tatsächlich so lange bei den Niedersachsen bleiben wird. Im Gegenteil: Sogar ein Abschied bereits in diesem Sommer scheint möglich.

Unter Kohfeldt genoss Kruse gewisse Freiräume, durfte auf und neben dem Platz seine Individualität ausleben. Ob ihm auch der neue Trainer eine Sonderrolle zugestehen wird oder ob Kruse sich den Vorgaben des neuen Coaches bedingungslos unterordnen muss und will, wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten herausstellen.

Mit sieben Toren und einer Vorlage in 14 Partien trug der gebürtige Reinbeker jedenfalls maßgeblich zum Wolfsburger Klassenerhalt bei.


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