VfL Wolfsburg

Schmadtke will VfL-Schaden minimieren - und mit Trainer Kohfeldt in die neue Saison

Simon Zimmermann
Florian Kohfeldt soll auch 22/23 Wölfe-Coach sein
Florian Kohfeldt soll auch 22/23 Wölfe-Coach sein / Stuart Franklin/GettyImages
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Der VfL Wolfsburg taumelt dem Saisonende entgegen. Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke will den Schaden so klein wie möglich halten und mit Cheftrainer Florian Kohfeldt die neue Spielzeit angehen.


Einem Sieg stehen vier Niederlagen gegenüber. Die Bilanz des VfL Wolfsburg aus den letzten fünf Bundesliga-Partien ist ernüchternd. Und der Grund dafür, warum die Wölfe den Klassenerhalt noch nicht sicher gemacht haben.

Sechs Zähler liegt man vier Spieltage vor Schluss vor dem Relegationsplatz. Die Abstiegssorgen sind zwar nicht akut, im Hinterkopf müssen VfL-Fans aber zumindest die dritte Abstiegsrelegation der Vereinsgeschichte (nach 2017 & 2018) befürchten. Die herbe 1:6-Klatsche in Dortmund drückt zusätzlich auf das Gemüt.

Vor dem Heimduell gegen Mainz 05 am kommenden Freitag (ab 20.30 Uhr) haben sich die Wölfe verschanzt. Keine Presse-Termine, keine öffentlichen Trainingseinheiten. Lediglich Jörg Schmadtke bezog Stellung: "Ein richtungsweisendes Spiel mit großer Bedeutung", erklärte der VfL-Geschäftsführer gegenüber dem kicker.

"Wir brauchen noch Punkte."

Jörg Schmadtke

Schmadtke glaubt an Reaktion der Mannschaft - und will an Kohfeldt festhalten

"Ich hoffe, dass die Mannschaft wieder eine Reaktion zeigt und denke auch, dass sie kommen wird", so Schmadtke weiter.

Jörg Schmadtke
Jörg Schmadtke will mit Kohfeldt in die neue Saison gehen / Stuart Franklin/GettyImages

Eine Reaktion auf dem Trainerstuhl wird es dagegen nicht geben. Florian Kohfeldt soll weiterhin Chefcoach der Wölfe bleiben. Schmadtke sprach ihm sogar das Vertrauen über die Saison hinaus aus: "Ich gehe davon aus, dass wir in dieser Konstellation die Klasse halten und in die kommende Saison gehen."

Ob Schmadtke diese Worte auch nach Saisonende wiederholt, bleibt dagegen zumindest abzuwarten. Weitere Auftritte wie der in Dortmund darf sich Kohfeldt wohl nicht leisten. Zu groß wäre die Hypothek des angeschlagenen Trainers noch vor dem Start der neuen Runde.

Bis man diese angehen kann, will Schmadtke die aktuelle aber noch so beenden, "dass sie den kleinstmöglichen Schaden hat". Große Ziele könne man ohnehin nicht mehr angehen. Denn: "Dauerhafte Stabilität werden wir bis zum Ende der Saison nicht hinbekommen", räumte Schmadtke ein.


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