VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg forciert bei Kruse "Lösung im Winter"

Yannik Möller
Max Kruse
Max Kruse / Cathrin Mueller/GettyImages
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In der Beziehung zwischen Max Kruse und dem VfL Wolfsburg gibt es keinerlei Fortschritte. Sportdirektor Marcel Schäfer hat nun einen Blick auf das Winter-Transferfenster geworfen, in dem "eine Lösung" anvisiert werden soll.


Am 3. September stand Max Kruse das letzte Mal für den VfL auf dem Platz. Seitdem spielt der Offensivspieler keine Rolle mehr bei den Wölfen. Zwischen Niko Kovac und Kruse hatte es bereits zu Beginn der Amtszeit des Trainers nicht wirklich gefunkt. Weitere Probleme sorgten schlussendlich für eine Suspendierung, die bis auf Weiteres ausgesprochen wurde.

Seitdem geht es nicht mehr vorwärts im gemeinsamen Arbeitsverhältnis. Die Fronten sind verhärtet und ein Comeback in den Kader weiterhin kein Thema.

Schäfer betont Austausch mit Kruse - Abgang im Winter wird anvisiert

"Wir sind im Austausch mit dem Spieler und seinem Berater. Ich glaube, dass wir ein sehr offenes und ehrliches Gespräch, allen voran mit Max, geführt haben, wie wir in die nächsten Wochen und Monate gehen wollen", äußerte sich Marcel Schäfer am Dienstag zur Personalie (via Sky).

Der Sportdirektor versuchte sehr diplomatisch das auszudrücken, was zwischen den Zeilen doch recht deutlich hervorkam: Eine Annäherung gab es trotz der anscheinend geführten Gespräche nicht.

Immerhin, so Schäfer weiter, habe man sich "dann auch dazu entschieden, dass wir auf die Spieler setzen, die heute hier im Kader sind". Da gehört Kruse nicht mehr zu. Zwar auch, aber längst nicht nur aufgrund seines Muskelfaserrisses. Diese Verletzung sorgt zugleich auch dafür, dass er sein Einzeltraining, fernab der Mannschaft und von Kovac, derzeit nicht im bereits gewohnten Rahmen durchführen kann.

Doch wird man sich nicht bis zum Vertragsende im Sommer 2023 aus dem Weg gehen wollen, ohne irgendwelche Fortschritte zu erzielen. So habe man sich zusammen darauf verständigt, dass es wohl für alle Parteien das Beste wäre, "wenn wir eine Lösung im Winter finden".

Was Schäfer höflich umschreibt, bedeutet nichts anderes als einen Kruse-Abschied im Winter. Mit dem Januar öffnet auch das Transferfenster. Der 34-Jährige wird die Wölfe dann sobald wie möglich verlassen können, dürfen und auch wollen.


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