Florian Kohfeldt will den Wolfsburger Umschwung mit dem aktuellen Kader schaffen

Florian Kohfeldt muss mit dem VfL endlich liefern.
Florian Kohfeldt muss mit dem VfL endlich liefern. / CHRISTOF STACHE/GettyImages
facebooktwitterreddit

Der VfL Wolfsburg hat in der Rückrunde einiges aufzuholen. Die Wölfe müssen endlich den Weg aus der Krise finden und aus den unteren Gefilden herauskommen. Florian Kohfeldt ist dabei der Mann, der den meisten Druck aushalten muss. Er ist für seine Mannschaft verantwortlich - und sieht in dieser die Qualität, den Bock endlich umzustoßen.


Deswegen sagt der Coach auch unmissverständlich gegenüber der Bild, dass Transfers aus seiner Sicht nicht nötig seien: "Die individuelle Qualität ist definitiv da. Ich fordere keine Neuen und werde das auch nie tun".

Natürlich vertraut Kohfeldt auf die Pläne von Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer: "Wenn Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer das Gefühl haben, dass noch was zu tun ist, werden sie das machen". Die Möglichkeiten sind sicherlich gegeben und über die Notwendigkeit kann in jedem Fall gestritten werden. Der VfL hat einige Profis unter Vertrag, die in der Rückrunde das Talent zeigen müssen, dass sie bereits in der Vergangenheit ausgezeichnet hat.

Möglichkeiten für Abgänge gibt es ebenfalls. Vor allem Admir Mehmedi und Daniel Ginczek sind Kandidaten für einen Wechsel. Bei Mehmedi gibt es bereits konkretes Interesse aus der Türkei und Griechenland.

Der VfL startet am 9. Januar mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Bochum in die Rückserie. Der Sieger der Partie könnte sich etwas aus der Abstiegszone absetzen. Für die Wölfe würde ein Raketenstart in die Rückrunde möglicherweise endlich den Turbo zünden.