VfB Stuttgart

VfB verleiht Eigengewächs Leonhard Münst in die Schweiz

Simon Zimmermann
Sven Mislintat glaubt an eine gute Entwicklung von Leonhard Münst
Sven Mislintat glaubt an eine gute Entwicklung von Leonhard Münst / THOMAS KIENZLE/Getty Images
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2013, im Alter von elf Jahren, wechselte Leonhard Münst von den Stuttgarter Kickers zum VfB. Seither durchlief der offensive Mittelfeldspieler sämtliche Junioren-Teams mit dem roten Brustring. Erst kürzlich wurde der 19-Jährige mit einem Profi-Vertrag bis 2025 ausgestattet. Seine ersten Sporen im Profi-Zirkus soll er sich nun in der Schweiz verdienen.


Wie der VfB mitteilte, wird Münst für die kommende Saison an den FC St. Gallen ausgeliehen. Der Schweizer Erstligist verfügt dabei über keine Kaufoption. Vielmehr soll sich der Youngster in St. Gallen für höhere Aufgaben in Stuttgart empfehlen.

"Wir trauen Leo eine sehr positive Entwicklung zu und haben ihn dementsprechend langfristig an den VfB gebunden. Schon im Rahmen dieser Gespräche war die Ausleihe zu einem anderen Club eine wahrscheinliche Option für die kommende Spielzeit. Für Leo ist dies eine sehr gute Gelegenheit, um den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu gehen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Der FC St. Gallen ist eine hervorragende Adresse im Schweizer Fußball und wir sind davon überzeugt, dass alle Beteiligten in einem hohen Maß von der Leihe profitieren werden", erklärte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat den Deal.

Als A-Jugendlicher absoliverte Münst in der vergangenen Saison zehn Spiele für den VfB II in der Regionalliga. Nun soll er in der Schweizer Super League Fuß fassen. Trainer dort ist übrigens Peter Zeigler, der in den 1980er und 90er Jahren als Trainer in der VfB-Jugend arbeitete.

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