VfB-Abgang droht: Leistungsträger auf dem Sprung nach Spanien?

Daniel Holfelder
Konstantinos Mavropanos (Zweiter von links)
Konstantinos Mavropanos (Zweiter von links) / Alex Grimm/GettyImages
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Der VfB Stuttgart um den neuen Trainer Bruno Labbadia hat ein großes Ziel: den Klassenerhalt. Abgänge von Leistungsträgern kommen da etwas ungelegen. Trotzdem könnte es sein, dass die Schwaben in der Rückserie ohne Konstantinos Mavropanos auskommen müssen.


Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge hat Atlético Madrid seine Fühler nach dem Innenverteidiger ausgestreckt. Die Spanier sollen sich bereits in der Amtszeit von Ex-VfB-Sportdirektor Sven Mislintat nach Mavropanos erkundigt und nun erneut ihr Interesse hinterlegt haben. Konkret seien die Verhandlungen bislang aber nicht geworden. Der Vertrag des Griechen ist noch bis 2025 datiert.

Transfermarkt taxiert Mavropanos Marktwert auf 15 Millionen Euro. Atlético, so die Bild, müsse angesichts eines Transferminus im Sommer zwar sparsam mit seinen Ausgaben umgehen. Andererseits steht bei den Rojiblancos der Abgang von Joao Felix im Raum, der eine beträchtliche Summe in die Kassen spülen würde. Eine Mavropanos-Verpflichtung wäre in diesem Fall kein Problem mehr.

Im kommenden Sommer kassiert man zudem rund 45 Millionen Euro für Matheus Cunha, der zunächst an die Wolves verliehen wurde, zur neuen Saison per Klausel aber fest verpflichtet werden muss. Zehn Prozent der Ablöse gehen an die Hertha, Atletico hat dennoch ein Transfer-Plus mit dem Stürmer gemacht.

Der VfB wiederum könnte die Mavropanos-Millionen in einen Transfer von Wolfsburgs Josuha Guilavogui stecken. Der 32-Jährige gilt als Wunschkandidat des neuen Trainers Bruno Labbadia und soll der jungen Mannschaft mit seiner Erfahrung Stabilität verleihen. Guilavagui ist für die Schwaben aber wohl nur finanzierbar, wenn andere Spieler den Verein verlassen.

Den Verlust von Mavropanos könnte man sportlich aber nur schwer kompensieren - da würde die Ankunft von Guilavagui nur bedingt helfen...


Fohlen-Urgestein Marcus Breuer im Gespräch mit 90min:


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