Wer VfB-Sportdirektor Wohlgemuth nach Stuttgart lotste - Prämie für Labbadia

Yannik Möller
Bruno Labbadia
Bruno Labbadia / Maja Hitij/GettyImages
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Der VfB Stuttgart hat in kürzester Zeit die sportliche Führung neu aufgestellt. Sami Khedira spielte dabei als Berater von Alexander Wehrle eine größere Rolle. Derweil ist für Bruno Labbadia eine Prämie für den erhofften Klassenerhalt vorgesehen.


Bruno Labbadia ist bereits der dritte Stuttgart-Trainer in der laufenden Saison. War man noch mit Pellegrino Matarazzo in die Saison gestartet, bevor Michael Wimmer zwischenzeitlich als Interimscoach übernahm, hat sich die Vereinsführung nun für den erfahrenen und abstiegskampferprobten Labbadia entschieden.

Währenddessen wurde auch die Zusammenarbeit mit Sven Mislintat vorzeitig beendet. Mit Fabian Wohlgemuth, der aus Paderborn kommt, wurde sein Nachfolger bereits installiert.

Es sind große und weitreichende Veränderungen, die der VfB in dieser Winterpause anstößt. Alles in der Hoffnung, dass sie zunächst zum Klassenerhalt beitragen, um anschließend eine neue Zeitrechnung einleiten zu können. Dahingehend ist es bemerkenswert, dass Labbadia einen bis 2025 gültigen Vertrag unterschrieben hat.

Khedira federführend bei der Sportchef-Suche: Berater soll in den Vorstand aufrücken

An diesem großen Wechselspielchen war auch Sami Khedira beteiligt. Er ist als Berater für Alexander Wehrle tätig, der als Vorstandschef die wichtigsten Entscheidungen trifft.

Der Sportbild zufolge war der Ex-Nationalspieler derjenige, der insbesondere bei der Suche nach dem neuen Sportchef aktiv und "in jeden Schritt involviert" war. Schlussendlich sei es die Empfehlung von Khedira gewesen, welche die Einstellung von Wohlgemuth besiegelt hatte. Zuvor hatten sich die beiden getroffen und den angedachten Fahrplan des Vereins diskutiert.

Mittelfristig ist es offenbar der Plan der Vereinsführung rund um Wehrle, dass Khedira auch in den Vorstand aufrückt. Schon jetzt ist der 'Sportliche Berater' stark in die Entscheidungsprozesse eingebunden. Es ist ein Schritt, der dem Bericht zufolge definitiv möglich wäre.

Sami Khedira
Sami Khedira / Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages

Zwar wird sein Einfluss bei der Trainersuche nicht explizit erwähnt, doch ist wohl davon auszugehen, dass Wehrle Khedira auch dahingehend konsultierte. Der 47-Jährige scheint den ehemaligen Profi, der zurzeit auch für die ARD als Experte für die WM-Berichterstattung aktiv ist, für seine Einschätzungen sehr zu schätzen.

Labbadia bekommt "Retterprämie"

Derweil sind die Hoffnungen, die in Labbadia gesetzt werden, ziemlich groß. Immerhin ist er der erfahrene Trainer, der den Abstiegskampf schon gefühlt unzählige Male miterlebt und ihn gemeistert hat.

Sollte er dieses Ziel auch mit dem VfB erreichen, winken ihm laut Sportbild satte 500.000 Euro als Retterprämie. Eine zusätzliche Motivation, um die Schwaben vor dem Abstieg zu bewahren.


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