Holt Stuttgart den Sosa-Nachfolger von Hertha BSC?

Yannik Möller
Borna Sosa
Borna Sosa / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Nach anhaltendem Interesse an Borna Sosa könnte der VfB Stuttgart den Linksverteidiger schon im Winter-Transferfenster verlieren. Als potenzieller Nachfolger kommt offenbar Maximilian Mittelstädt von Hertha BSC in Frage.


Seit einer gefühlten Ewigkeit sind verschiedene Vereine an Borna Sosa interessiert. Schon länger hat man das Gefühl, nun sei aber wirklich der Zeitpunkt gekommen, an dem er sich vom VfB verabschieden wird. Nicht verwunderlich, hat er sich mit seinen Leistungen und seinen Flanken doch längst für größere Aufgaben empfohlen.

Aktuell helfen auch seine Auftritte bei der Weltmeisterschaft dabei, dass er sich noch weiter in den Fokus stellen kann. Das Interesse am Kroaten wird dadurch gewiss nicht kleiner.

Entsprechend wird ein Winter-Transfer umso wahrscheinlicher. Nun könnte es tatsächlich soweit sein, dass Stuttgart Sosa abgeben wird. Mit Angeboten ist zu rechnen. Der abstiegsbedrohte Klub würde zwar einen Leistungsträger verlieren, zugleich aber gute Einnahmen erzielen, um die Mannschaft zu verstärken.

Als Sosa-Ersatz: Schlägt Stuttgart bei Mittelstädt zu?

Natürlich bräuchte es auch einen direkten Ersatz. Dem kicker zufolge könnte dieser direkt aus der Bundesliga und sogar vom Tabellennachbarn aus der Hauptstadt kommen.

Hertha BSC wird sich spätestens zum Sommer von Maximilian Mittelstädt trennen. Sein auslaufender Vertrag soll nicht verlängert werden - zumindest gibt es dazu keinerlei Planungen. Die Stuttgarter könnten dem Sommer-Abgang zuvorkommen und ihn, für eine entsprechend kleine Ablösesumme, vorzeitig unter Vertrag nehmen.

Maximilian Mittelstadt
Maximilian Mittelstädt / Maja Hitij/GettyImages

Mittelstädt kennt die Bundesliga, das Tabellen-Terrain und ist - wie Sosa - als Linksverteidiger tätig. Auch er schaltet sich immer mal wieder gerne in die Offensive mit ein und ist, wie sein VfB-Counterpart, auch in der gegnerischen Hälfte aktiv.

Der 25-Jährige wäre in diesem Szenario eine zweifelsfrei kostengünstige Alternative. Ob er auch im qualitativen Sinne das Niveau halten kann, das Sosa über die letzten Jahre vorgelegt hat? Wohl eher nicht. Allerdings muss Stuttgart auf einen Deal hoffen, der manchen Kompromiss in Kauf nehmend profitabel erscheint.


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