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VfB Stuttgart

2022 ist Schluss: Hitzlsperger kündigt VfB-Abschied an

Jan Kupitz
Thomas Hitzlsperger wird sein Amt beim VfB niederlegen
Thomas Hitzlsperger wird sein Amt beim VfB niederlegen / Hannes Magerstaedt/Getty Images
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Das ist ein Hammer: Thomas Hitzlsperger wird dem VfB Stuttgart im kommenden Jahr den Rücken kehren. Der 39-Jährige hat dem Verein mitgeteilt, dass er seinen Vertrag im Ländle nicht verlängern wird.


Zusammen mit Sportdirektor Sven Mislintat und Cheftrainer Pellegrino Matarazzo bildet Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger seit geraumer Zeit ein vielversprechendes Trio, das den VfB Stuttgart nach dem Abstieg konsolidiert und wieder nach oben geführt hat. Nicht zuletzt ihnen ist es zu verdanken, dass die Schwaben aktuell so gut dastehen wie seit Jahren nicht mehr - und zudem eine vielversprechende Zukunft vor sich haben.

Hitzlsperger wird von dieser jedoch kein langfristiger Teil mehr sein, denn er hat den VfB darüber informiert, dass er seinen im Herbst 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Konsequenzen für das Hier und Jetzt hat diese Entscheidung allerdings nicht - sowohl der ehemalige Profi als auch der Aufsichtsrat sind sich einig, dass Hitzlsperger seinen Vertrag auf jeden Fall erfüllen soll. Ein vorzeitiger Abschied steht nicht zur Debatte, stattdessen soll der 39-Jährige bei der Nachfolger-Suche helfen und diesen auch einarbeiten.

Hitzlsperger: "Muss schwere Entscheidungen treffen"

"Ich habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass ich für eine weitere Zusammenarbeit über das Vertragsende im Oktober 2022 hinaus nicht mehr zu Verfügung stehen werde. Dies ist mir nicht leichtgefallen, denn der VfB bedeutet mir unheimlich viel. Ich verbinde viele wunderbare Momente mit diesem Klub und den hier wirkenden Menschen", erklärt Hitzlsperger bei vfb.de seine Entscheidung.

"Zu meinen Aufgaben gehörte und gehört jedoch, im Interesse des VfB schwere Entscheidungen zu treffen. Auch wenn sie mich persönlich betreffen. Nach reiflicher Überlegung möchte ich im Herbst 2022 den Weg frei machen für einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Ich empfinde große Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre und bleibe dem VfB auch in Zukunft emotional eng verbunden. Und ich werde gemeinsam mit unserem Team bis zum letzten Tag in diesem Job alles für den VfB geben."

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