VfB Stuttgart

Der 60-Millionen-Euro-Spieltag: Die Hoffnung beim VfB Stuttgart lebt

Simon Zimmermann
Dem VfB würde ein Abstieg finanziell enorm treffen
Dem VfB würde ein Abstieg finanziell enorm treffen / ATPImages/GettyImages
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Der VfB Stuttgart hat wieder Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt. Vorstandsboss Alexander Wehrle ist optimistisch. Bei einem erneuten Abstieg müssten die Schwaben dagegen erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen.


Am kommenden Samstag will der VfB Stuttgart im Fernduell mit der Hertha den direkten Klassenerhalt doch noch schaffen. Die Schwaben benötigen dafür einen Heimsieg gegen den 1. FC Köln und müssen gleichzeitig auf eine Niederlage der Berliner in Dortmund hoffen.

Hoffnung ist dabei ein gutes Stichwort. Nach dem starken 2:2 in München ist sie in Stuttgart zurück. "Ich denke nur an das Spiel gegen Köln und die drei Punkte. Ich habe ein gutes Gefühl, weil das 2:2 in München ein echtes Ausrufezeichen unserer Mannschaft war", erklärte VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle gegenüber der Sportbild.

Das Remis gegen die Bayern hat vor dem letzten Spieltag für einen Stimmungswechsel gesorgt. Zum einen, weil der direkte Abstieg so gut wie abgewendet wurde. Auf Bielefeld hat der VfB drei Punkte und sieben Tore Vorsprung. Zum anderen, weil die Chance auf Rang 15 wieder realistisch ist.

Findet auch Wehrle: "Es gibt wieder eine realistische Chance auf Platz 15. Wir können an diesem Wochenende nur gewinnen."

Bei einem Abstieg droht dem VfB ein Umsatzverlust von 60 Millionen Euro

Das ist allerdings nicht ganz richtig. Denn für den VfB steht sehr viel auf dem Spiel. Bei einem erneuten Abstieg droht ein Umsatzverlust von 60 Millionen Euro! Allein für die kommende Saison würden in der 2. Liga im Vergleich zum Oberhaus 40 Millionen Euro fehlen. Weitere 20 Millionen Euro kämen in den nächsten Jahren hinzu, weil man im TV-Ranking abstürzen würde.

Der Profi-Etat müsste laut Sportbild entsprechend reduziert werden. Statt mit rund 50 Millionen, wie in der aktuellen Bundesliga-Saison, wären es in Liga zwei nur rund 27 Millionen Euro.


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