VfB Stuttgart: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Augsburg

Janne Negelen
Pellegrino will den ersten Sieg des Jahres einfahren
Pellegrino will den ersten Sieg des Jahres einfahren / Pool/Getty Images
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Am Sonntag gastiert der VfB Stuttgart beim FC Augsburg. Dort wollen die Schwaben den ersten Sieg des Jahres einfahren. Trainer Pellegrino Matarazzo hat die volle Kapelle zur Verfügung, muss sich aber trotzdem etwas einfallen lassen.

Noch immer darf der VfB Stuttgart zu den Überraschungsmannschaften der bisherigen Saison gezählt werden. Sollte der Aufsteiger aber auch gegen Augsburg nicht die ersten Punkte der Saison einfahren, könnte es allmählich etwas ungemütlicher werden. Zwar kann Übungsleiter Matarazzo auf alle Stammkräfte zurückgreifen, doch vor allem offensiv stellen sich einige Fragen.

Im Tor erübrigen sich diese. Gregor Kobel ist nach seinem Sahnetage gegen Leipzig gesetzter denn je. 21 Gegentore musste er bisher hinnehmen, dafür blieb er allerdings nur einmal ohne Gegentor. Im Bestfall will er diese Bilanz gegen Augsburg ausbauen.

Stellt Matarazzo in der Offensive um?

Defensiv deutet alles auf eine Dreierkette hin. Damit würde Matarazzo die Umstellungen gegen Leipzig und Wolfsburg wieder rückgängig machen. Waldemar Anton ist im Zentrum gesetzte. Marc-Oliver Kempf wird als zweite Stammkraft in der Innenverteidigung auftauchen. Den letzten Platz machen Konstantinos Mavropanos und Pascal Stenzel unter sich aus.

Der Grieche hat dabei wohl die Nase vorn. Mit zwei defensiven Mittelfeldspielern soll der Fokus auf dem Spielaufbau liegen. Wataru Endo und Orel Mangala werden sich um diese Aufgabe kümmern. Borna Sosa und Silas Wamangituka sind für die Power auf den Flügeln zuständig.

Ganz vorne ist die Situation nicht ganz so klar. In den letzten vier Pflichtspielen erzielte der VfB nur drei Treffer. Mit nur einer echten Spitze dürfte Matarazzo nun darauf setzen, wieder mehr Chancen zu kreieren. Dafür verantwortlich sind Gonzalo Castro und Daniel Didavi,

In der Sturmspitze macht Nicolas Gonzalez das Rennen. Der Argentinier ist aktuell noch am formstärksten. Auf der Bank nehmen mit Sasa Kalajdzic, Mateo Klimowicz und Tanguy Coulibaly weitere Optionen Platz. Philipp Förster oder Philipp Klement wären weitere Alternativen für das Mittelfeld. Erik Thommy konnte alle Übungen wieder mitmachen und ist ebenfalls im Kader.

So könnte der VfB am Sonntag auflaufen
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