Verzichtet HSV-Reserve freiwillig auf den Aufstieg? Horst Hrubesch spricht Klartext

Jan Kupitz
Horst Hrubesch
Horst Hrubesch / Stuart Franklin/GettyImages
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Der Hamburger SV könnte im kommenden Sommer einen doppelten Aufstieg feiern: Neben den Profis liegt auch die Reserve in aussichtsreicher Position.


Mit 41 Punkten aus 21 Spielen belegt die HSV-Reserve derzeit den zweiten Platz der Regionalliga Nord - Spitzenreiter VfB Lübeck ist noch sechs Zähler vorn. Behalten die jungen Rothosen ihre starke Form der ersten Saisonhälfte bei, ist ein Aufstieg in die 3. Liga ein realistisches Szenario. Zuletzt wurde aber bereits spekuliert, ob der HSV den Aufstieg überhaupt antreten würde.

Denn die finanziellen Aufwendungen in der 3. Liga wären ungleich höher als das derzeit in der Regionalliga der Fall ist: Laut Bild-Angaben kämen Ausgaben von 2,5 bis drei Millionen Euro auf den Hamburger SV zu.

Daneben müsste die HSV-Reserve aufgrund der DFB-Auflagen vermutlich auch häufiger ins Volksparkstadion ausweichen. Das wiederum würde weitere Kosten in Form von Ordnungs- und Reinigungs-Diensten sowie einer häufigeren Erneuerung des Rasens bedeuten.

Verzichtet der HSV also womöglich freiwillig auf den Aufstieg, um Kosten zu sparen? Nein! Das bestätigt Nachwuchschef Horst Hrubesch höchstpersönlich. "Der HSV wird für die 3. Liga melden! Wenn man das Ziel Aufstiegsplatz erreicht, dann muss man es auch wahrnehmen", machte die HSV-Legende gegenüber der Bild unmissverständlich klar.

Momentan sind in der 3. Liga nur zwei Reserven von Profivereinen aktiv: vom SC Freiburg und Borussia Dortmund. Umso höher wäre der Erfolg der hanseatischen Zweitvertretung einzuschätzen.


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