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FC Liverpool

Vertragsgespräche mit Liverpool: Mohamed Salah erwägt seine Optionen

Tal Lior
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Die Vertreter von Mohamed Salah verhandeln mit dem FC Liverpool über einen neuen Vertrag. 90min erfuhr jedoch, dass der Ägypter sich ernsthafte Gedanken über sein Karriere-Vermächtnis macht und deshalb einen Tapetenwechsel in Betracht zieht.

Der 29-Jährige ist brillant in die Saison gestartet, hat neun Tore erzielt und drei Assists beigesteuert, und es ist schwer, einen besseren Spieler auf der Welt zu finden.

Salah steht kurz vor den letzten 18 Monaten seines aktuellen Vertrags und Liverpools Eigentümer FSG hat sich bereits um eine Vertragsverlängerung bemüht.

Liverpool hat in diesem Jahr bereits Virgil van Dijk, Andy Robertson, Trent Alexander-Arnold und Kapitän Jordan Henderson mit neuen Verträgen ausgestattet, aber ein Deal für Salah ist noch nicht unter Dach und Fach.

90min weiß, dass Salah offen dafür ist, in England zu bleiben - weshalb seine Leute Gespräche geführt haben -, aber er hat ein Karriereziel: Er will der "größte" afrikanische Spieler aller Zeiten werden. Um dies zu erreichen, glaubt Salah, dass er entweder für Real Madrid oder Barcelona spielen muss, und das Interesse aus Spanien ist vorhanden. Auch Liverpool ist sich dessen bewusst.

Salah hat mit Liverpool bereits die Premier League und die Champions League gewonnen, nachdem er zuvor in England mit Chelsea zu kämpfen hatte. Sein aktueller Vertrag - der 2023 ausläuft - sieht vor, dass der Ägypter rund 235.000 Euro pro Woche verdient.

Um zu bleiben, würde Salah zumindest der bestbezahlte Spieler des Klubs werden wollen und würde ein Gehalt von fast 412.000 Euro pro Woche erwarten - was immer noch weniger wäre als das von Kevin De Bruyne, Romelu Lukaku und Cristiano Ronaldo, die alle in diesem Sommer einen solchen Vertrag unterschrieben haben.

Derzeit gibt es in Liverpool keinen Spieler, der mehr als 353.000 Euro pro Woche verdient - Van Dijk ist der bestverdienende Spieler des Klubs und verdient knapp 294.000 Euro pro Woche. Es bleibt also abzuwarten, ob der Klub für einen Spieler, den er zwar immer noch sehr schätzt, der aber auf die 30 zugeht, zu viel Geld ausgeben wird.

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