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Verstärkung für die Offensive gesucht: 1. FC Köln baggert an zwei Bayern-Talenten

Christian Gaul
Dec 1, 2020, 3:59 PM GMT+1
Joshua Zirkzee und Leon Dajaku werden in Köln gehandelt
Joshua Zirkzee und Leon Dajaku werden in Köln gehandelt | ANP Sport/Getty Images
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Der 1. FC Köln baggert weiter an Bayerns Joshua Zirkzee, um seinen Angriff auf Vordermann zu bringen. Im kommenden Transfer-Fenster will man einen neuen Versuch starten, den jungen Holländer an den Rhein zu holen. Doch mit Leon Dajaku soll ein weiter Spieler des Rekordmeisters seinen Weg in die Domstadt finden.

Die Kölner Sturmprobleme sind trotz des 2:1-Erfolgs in Dortmund offensichtlich. Anthony Modeste ist nach langwierigen Problemen noch nicht in Form, Neuzugang Sebastian Andersson wird einfach nicht fit und die jungen Tim Lemperle und Jan Thielmann benötigen noch Zeit.

Bislang konnte man in der Liga nur zehn Treffer erzielen - nur Bielefeld und Schalke stehen mit jeweils sechs Buden schlechter da. In Dortmund traf der defensive Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri doppelt, doch auf Dauer ist das sicherlich keine Lösung.

Bereits seit dem Sommer 2020 buhlt der FC um Joshua Zirkzee vom FC Bayern, doch der Wechsel scheiterte zuvor an der spät vollendeten Kaderplanung des Rekordmeisters. In ein paar Wochen soll nun der nächste Versuch gestartet werden, den 19-Jährigen zu holen - ein Teamkollege könnte gleich mitkommen.

Dajaku und Zirkzee im Doppelpack nach Köln?

So berichten Spox und Goal, dass der FC neben Zirkzee auch den ebenfalls 19-Jährigen Leon Dajaku als Transfer-Ziel anpeilt. Der deutsche U-Nationalspieler absolvierte in der abgelaufenen Saison seine ersten Profi-Minuten für den FC Bayern, kam in der laufenden Spielzeit jedoch nur im DFB-Pokal bei der ersten Mannschaft zum Einsatz.

Leon Dajaku spielt aktuell fast nur in der Regionalliga
Leon Dajaku spielt aktuell fast nur in der Regionalliga | DeFodi Images/Getty Images

Während die Bayern mit der Verpflichtung von Eric-Maxim Choupo-Moting als Ersatz für Robert Lewandowski den Weg für Mittelstürmer Zirkzee verbaut haben, hat Flügelstürmer Dajaku ebenso namhafte Konkurrenz vor der Nase.

Bei Zirkzee könnte es dabei auch auf einen dauerhaften Abschied hindeuten, da der Holländer als eher schwieriger Charakter gilt und in naher Zukunft keine großen Aussichten auf Spiele haben wird. Dajaku hingegen soll selbst maximal eine Leihe anstreben, da er sich bei den Bayern auf mittlere Sicht näher an die erste Elf arbeiten will und scheinbar - im Gegensatz zu Zirkzee - die dafür nötige Geduld aufbringen möchte.

Den Kölnern könnten diese beiden Talente sicherlich gut tun, doch werden die eigenen Jugendspieler wie Thielmann und Lemperle wenig begeistert sein, dass man ihnen auf ihren Positionen mit Spielern von außerhalb die Einsatz-Chancen minimiert.

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