Vereine über Transfer einig - Spanien-Juwel muss zwischen BVB & Arsenal entscheiden

Jan Kupitz
Ivan Fresneda
Ivan Fresneda / Quality Sport Images/GettyImages
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Borussia Dortmund und der FC Arsenal streiten sich um die Dienste des spanischen Top-Talents Ivan Fresneda. Der Spieler muss sich in Kürze zwischen den beiden Klubs entscheiden.


Ivan Fresneda gilt in Spanien als eines der größten Talente. Mit zarten 18 Jahren darf sich der Rechtsverteidiger in La Liga bereits Stammspieler bei Real Valladolid nennen - das ruft natürlich auch viele größere Klubs auf den Plan.

Wie The Athletic berichtet, haben sich der BVB und FC Arsenal mit Valladolid bereits auf eine Ablöse einigen können: 15 Millionen Euro würden für den Youngster fällig, der zudem bis Sommer auf Leihbasis bei seinem Heimatklub bleiben soll, ehe es dann zur kommenden Saison nach Dortmund oder London geht. Sky bestätigt diese Infos, glaubt allerdings, dass der BVB Fresneda gerne sofort in Dortmund sehen würde.

Nun liegt es an Fresneda, sich für einen der beiden Klubs zu entscheiden. Der 18-Jährige wird von The Athletic als technisch starker Rechtsverteidiger beschrieben, der sich durch "gute Ballbeherrschung und sein Geschick im Angriff" auszeichnet. Neben den offensiven Qualitäten soll er aber auch in der Rückwärtsbewegung zuverlässig sein - klingt also nach einem Rundum-Sorglos-Paket, das Fresneda zu seinem neuen Klub mitbringen würde.

BVB oder Arsenal - was wäre die bessere Wahl?

Wo die Perspektive für den Spanier langfristig besser ist, lässt sich nur schwer vorhersagen. Hinten rechts war bekanntlich eine dicke Baustelle beim BVB, die man durch die jüngste Verpflichtung von Julian Ryerson jedoch mittelfristig gut schließen konnte. Thomas Meunier und Felix Passlack haben keine Zukunft bei Schwarzgelb mehr; was aus Mateu Morey wird, ist fraglich. Insofern dürfte Ryerson in Zukunft der einzige ernsthafte Konkurrent für Fresneda sein.

In London ist Ben White als Rechtsverteidiger gesetzt. Der gelernte Innenverteidiger macht seinen Job dort außerordentlich gut, sehnt sich langfristig aber womöglich ins Abwehrzentrum zurück. Mit Takehiro Tomiyaso und Cedric Soares stehen noch zwei Rechtsverteidiger im Kader, die Fresneda wohl schon zeitnah übertrumpfen dürfte.


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