90min
1. FC Union Berlin

Neues Interesse an Marvin Friedrich: Frankreichs Meister lockt Union-Abwehrchef

Simon Zimmermann
Marvin Friedrich könnte Union Berlin noch verlassen
Marvin Friedrich könnte Union Berlin noch verlassen / Boris Streubel/Getty Images
facebooktwitterreddit

Nächster Bewerber für Union-Abwehrchef Marvin Friedrich. Frankreichs Meister OSC Lille soll stark an einem Transfer des Innenverteidigers interessiert sein.


Mit einer starken Saison 2020/21 hat sich Marvin Friedrich ins Blickfeld gespielt. Der 25-jährige Abwehrchef von Union Berlin verpasste in der Bundesliga keine einzige Minute, war defensiv zuverlässig zur Stelle, überzeugte mit einem sicheren Spielaufbau und beeindruckte darüber hinaus mit fünf Treffern und zwei Torvorlagen.

Friedrichs Vertrag bei den Eisernen ist nur noch bis Sommer 2022 gültig. Ein Jahr vor Ablauf könnte deshalb ein Abgang aus Berlin-Köpenick anstehen. Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach gelten aus der Bundesliga schon länger als stark interessiert. Nun kommt nach Sport1-Informationen auch noch der französische Meister ins Spiel.

Demnach habe OSC Lille starkes Interesse an einem Transfer. Die Nordfranzosen wollen sich insbesondere in der Defensive noch einmal verstärken, um auch für die Champions League gerüstet zu sein. Die Königsklasse ist für Frankreichs Meister ein willkommenes Lockmittel für potenzielle Neuzugänge. Friedrich würde in Lille auch einen deutlichen finanziellen Sprung machen.

Noch flüchtet sich der Abwehrspieler in die üblichen Phrasen, eine Garantie für einen Verbleib bei Union mag er aber nicht geben: "Ich weiß, dass ich mich bei Union sehr wohlfühle und der Verein mir sehr viel gibt. Aber der Fußball ist auch sehr schnelllebig. Deswegen muss man sehen, was die Zukunft bringt", so Friedrich gegenüber Sport1.

Im Optimalfall würden die Eisernen gerne mit dem Abwehrchef verlängern. Sollte das aber nicht möglich sein, wäre man auch für einen Verkauf bereit. Rund sieben Millionen Euro soll der Conference-League-Teilnehmer für den 25-Jährigen aufrufen (aktueller Marktwert: zehn Millionen Euro).

facebooktwitterreddit