1. FC Union Berlin

Taiwo Awoniyi will zum Afrika-Cup - doch will Union Berlin das auch?

Malte Henkevoß
So wie bei Union würde Taiwo Awoniyi auch gerne für sein Land jubeln.
So wie bei Union würde Taiwo Awoniyi auch gerne für sein Land jubeln. / Boris Streubel/GettyImages
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Für sein Land beim großen kontinentalen Turnier mitzuspielen, ist mit Sicherheit für fast jeden Fußballspieler ein Traum. Umso verständlicher, dass auch Taiwo Awoniyi auf die Einladung der nigerianischen Fußballnationalmannschaft wartet. Doch Union Berlin wird sich darüber nicht unbedingt freuen.


Sollte der 24-Jährige nämlich den ersehnten Anruf erhalten, wird er den Eisernen erst mal eine gewisse Zeit fehlen. Der Afrika-Cup dauert fast einen ganzen Monat, vom 9.Januar bis zum 6.Februar wird in Kamerun gespielt.

Am 8.Januar geht es auch für Union wieder los, zum Rückrundenauftakt müssen die Eisernen nach Leverkusen. Wenn Awoniyi am Afrika-Cup teilnimmt und Nigeria weit kommen sollte, könnte der Angreifer in insgesamt fünf Partien fehlen, vier in der Liga sowie beim Pokalderby gegen die Hertha.

14 Treffer sind Awoniyi in bisher 27 Pflichtspielen gelungen, eine mehr als starke Bilanz. Daher blicken die Union-Verantwortlichen auch durchaus mit Sorgen auf die weitere Entwicklung. Trainer Urs Fischer sagte beispielsweise der Bild: "Ich würde es dem Spieler gönnen, aber uns würde das nicht helfen".

Der bullige Stürmer hatte erst Anfang Oktober sein Nationalmannschaftsdebüt gefeiert und durch seine starken Leistungen gezeigt, dass er durchaus eine Option für sein Land sein kann. Die Entscheidung liegt also aktuell beim nigerianischen Verband. Wobei man bei Union sicher durchaus die Daumen drückt, dass es keine Zusage gibt. Awoniyi ist im eigenen Sturmzentrum einfach zu wichtig.

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