Überraschung: Union Berlin sichert sich Wolfsburg-Routinier

Yannik Möller
Union Berlin
Union Berlin / JOHN MACDOUGALL/GettyImages
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Es war vorhersehbar, dass Jérôme Roussillon den VfL Wolfsburg verlassen wird. Mit Union Berlin, wo er nun hin wechseln wird, war er bis dato aber nicht in Verbindung gebracht worden.


Schon seit Längerem ist es ein offenes Geheimnis, dass Jérôme Roussillon Wolfsburg verlassen wird. Allerspätestens im Sommer, vermutlich noch im Winter - so war die gemeinhin bekannte Ausgangslage.

Bis zuletzt wurde er mit mehreren Klubs in Verbindung gebracht, allerdings nicht mit Union Berlin. Am Donnerstagabend gaben die Eisernen die Verpflichtung des Linksverteidigers bekannt. Bis zuletzt war davon nichts zu hören gewesen.

Roussillon freut sich auf "eine neue Herausforderung"

"Nach viereinhalb Jahren Wolfsburg freue ich mich nun auf eine neue Herausforderung. Das Stadion und die Fans von Union habe ich bereits einige Male erlebt und freue mich sehr darauf. Ich will hier das Maximum aus mir herausholen, um bei Union bestmögliche Leistungen abzurufen und mit der Mannschaft erfolgreich zu sein", erklärte der 30-Jährige seine Entscheidung.

Union-Manager Oliver Ruhnert freute sich ebenfalls sehr über den Transfer. Mit Roussillon bekomme man nicht nur "weitere Breite in den Kader, sondern zugleich Breite mit hoher Qualität".

Ruhnert weiter: "In einer Rückrunde mit erneut sehr vielen Spielen auf nationaler und internationaler Bühne ist diese hohe Qualität in der Breite essenziell. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass wir Jérôme bereits im Winter verpflichten konnten."

Unklar bleibt vorerst, zu welchen Konditionen er von Wolfsburg nach Berlin wechselt. Möglich ist, dass sein Vertrag beim VfL ein halbes Jahr vorzeitig aufgelöst wurde. Während die Wölfe das Gehalt einsparen, müsste Union dann keine Ablösesumme zahlen. Auch die Vertragslaufzeit, die sich vermutlich auf anderthalb Jahre taxieren wird, ist noch nicht kommuniziert worden.


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