Tuchel erklärt: Darum muss Sané wieder auf der linken Seite ran

  • Tuchel mit taktischer Umstellung auf den Flügeln
  • Sané & Coman wechseln Seiten

Thomas Tuchel, Leroy Sane
Thomas Tuchel, Leroy Sane / Stefan Matzke - sampics/GettyImages
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Zu Beginn der Saison startete Leroy Sané stets auf dem rechten Flügel, doch nun muss er auf der linken Außenbahn ran. Thomas Tuchel erklärt die taktische Umstellung.

Kingsley Coman links, Leroy Sané rechts - so sah lange Zeit die Flügelzange des FC Bayern aus. Doch mittlerweile haben die beiden Offensivspieler ihre Positionen getauscht. Sané kommt nun über links, Coman - sofern er fit ist - über rechts. Doch was steckt hinter dieser taktischen Umstellung?

Auf die Frage, ob Sané nun links spielen müsse, damit Coman auf rechts spielen könne, antwortete Thomas Tuchel auf einer Pressekonferenz: "Ja, es hat ein bisschen damit zu tun, weil Kingsley auf der rechten Seite defensiv fast wie ein Außenverteidiger agiert, wenn er nicht den Ball hat."

Sané, der auf der rechten Seite einen starken Saisonstart hinlegte, könne seine Stärken aber auch auf der anderen Seite ausspielen: "Leroy hatte seine mit Abstand beste Saison bei Manchester City auf dem linken Flügel. Meiner Meinung nach kommt er von da aus besser in den Strafraum. Uns gefällt er dort im Moment wirklich. Aber beides ist eine Option. Wir haben beide Möglichkeiten und kann es auch je nach Spiel und Gegner ändern."

Mit seiner Kombination aus Tempo und Torgefahr kann Sané auf nahezu allen Offensivpositionen eingesetzt werden, was die Bayern für ihre Gegner schwerer ausrechenbar macht. In der Hinrunde kam Sané in 16 Bundesligaspielen auf stolze 18 Scorerpunkte (acht Tore, zehn Vorlagen).


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