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Hamburger SV

Trotz Corona-Schock beim HSV: Gesundheitsamt gibt Grünes Licht für Heidenheim-Spiel!

Guido Müller
Kann sich vorerst doch auf das Spiel gegen Heidenheim am kommenden Samstag vorbereiten: Daniel Thioune
Kann sich vorerst doch auf das Spiel gegen Heidenheim am kommenden Samstag vorbereiten: Daniel Thioune / Martin Rose/Getty Images
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Nach einem ersten Corona-Verdachtsfall am gestrigen Montag, in dessen Zuge der Hamburger SV das Training komplett absagte und alle Spieler des Profi-Kaders einem neuerlichen Test unterzog, hat sich die Befürchtung nun heute bestätigt. Fünf Tage vor dem für Samstag (13.00 Uhr) angesetzten Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.


Dessen Trainer Frank Schmidt hatte bereits gestern gegenüber dem Hamburger Abendblatt geunkt: "Wenn man die letzten Ereignisse nimmt, dann könnte es mit dem Spielplan eng werden."

Und sprach dabei aus eigener Erfahrung. Denn die Heidenheimer mussten bereits am letzten Freitag unfreiwillig pausieren - weil beim Gegner Holstein Kiel mehrere positive Corona-Fälle aufgetreten waren.

Schmidt malt Worst-Case-Szenario an die Wand

Entsprechend ist es naheliegend, sich schon mal vorsorglich auch mit dem Worst-Case-Szenario (eines vorzeitigen Abbruchs der Saison) zu befassen. In diesem Sinne sagte Schmidt weiter: "Keiner kann garantieren, dass es die letzten Fälle waren. Wir sind froh, dass wir jetzt 39 Punkte haben und damit Planungssicherheit für die kommende Saison. Man weiß nicht, was bis zum Ende der Saison noch alles passieren kann."

Frank Schmidt
Ist froh, schon 39 Punkte gesammelt zu haben: Heidenheim-Coach Frank Schmidt / Alex Grimm/Getty Images

Terodde muss in Quarantäne - Spiel gegen Heidenheim kann stattfinden

Mittlerweile hat der HSV bestätigt, dass es sich bei dem betroffenen Spieler um Simon Terodde handelt. "Ich fühle mich ein bisschen schlapp, habe sonst aber keine typischen Symptome und freue mich, dass die anderen Jungs alle gesund sind", erklärte der HSV-Torjäger. Seine Teamkollegen dürfen - Stand heute - gegen Heidenheim antreten. Terodde wird das Spiel verpassen, kann aber nach 14-tägiger Quarantäne wieder zum Team zurückkehren. Dank der Länderspielpause würde er nur eine Partie verpassen.

Auch dem für Dienstag um 15.00 Uhr angesetzten Mannschafts-Training des HSV steht nach der Entscheidung der Altonaer Behörde nichts mehr im Weg. Für dieses Mal ist der Kelch also noch an den Hamburgern vorüber gegangen.

Doch angesichts der beunruhigenden Infektionsdynamik in den letzten Tagen (auch in Hamburg) könnte es in den hiesigen Ligen demnächst wirklich bald heißen: nichts geht mehr.

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