Transfers: Auf diesen Positionen muss Werder sich verstärken

Clemens Fritz
Clemens Fritz / Cathrin Mueller / Getty Images
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In Kürze beginnt aufgrund der WM in Katar bereits die Winterpause. Und damit rückt auch das Transferfenster immer näher. Wird der SV Werder aktiv?


Zumindest deutete Clemens Fritz, Werders Leiter Scouting, kürzlich an, intern über Transfers zu sprechen. Fritz erklärte bei einem Pressetermin, mit der Kadertiefe der Mannschaft nicht zufrieden zu sein. Er sagte: "Fakt ist, dass wir nicht so einen Monster-Kader haben, was die Feldspieler angeht. Wir können nicht auf fünf, sechs Stammspieler verzichten, ohne dass man davon etwas merkt."

Wird sich Werder deshalb noch verstärken? Gut möglich.

Vor allem in der Abwehr und im Mittelfeld haben die Bremer in Sachen Kadertiefe Nachholbedarf. In der Innenverteidigung stehen zwar mit Amos Pieper, Milos Veljkovic, Marco Friedl, Niklas Stark und Fabio Chiarodia fünf Männer zur Verfügung. Doch Werder spielt mit drei Innenverteidigern - sollte also einer ausfallen, ist nur noch einer da. Und das ist Chiarodia. Der 17-Jährige gilt zwar als hochtalentiert, ist aber noch extrem unerfahren. Ihm bei Ausfällen die Lasten auf die Schultern zu geben, wäre auf Dauer fahrlässig.

Außerdem benötigt Werder noch einen Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff. Das fiel beim Pokalspiel beim SC Paderborn auf, als Marvin Ducksch suspendiert war und Leo Bittencourt erst in der zweiten Halbzeit von der Bank kam. Das, was Jens Stage in der Offensive versuchte, wirkte ideenlos. Aber zu seiner Verteidigung: Der Däne spielt eigentlich auf der Acht und orientiert sich generell eher defensiv, als offensiv.

Fakt ist, dass Werder durchaus was machen will. Fritz sagte: "Nach dem Leipzig-Spiel werden wir uns zusammensetzen und das Thema besprechen. Wir verfolgen den Markt, unsere Scouts sind grundsätzlich immer unterwegs." Es wird wieder spannend...


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