Das Transfer-Rennen um Haaland: Viel offener, als bisher angenommen?

Erling Haaland
Erling Haaland / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Auch innerhalb der letzten Wochen der Saison bleibt die Zukunft von Erling Haaland ein offenes Thema. Ein Verbleib beim BVB gilt weiter als sehr unwahrscheinlich, doch das Rennen um ihn könnte offener sein, als bislang angenommen.


Es dürften wohl nur noch sehr wenige Dortmund-Fans sein, die glauben, dass Erling Haaland auch über den Sommer hinaus bei Schwarz-Gelb bleibt. Doch auch unabhängig vom vermeintlich klaren Szenario des Wechsels, beschäftigt dieses Thema den Verein und das Umfeld.

Schließlich ist eine klare Entscheidung, zunächst ob er geht und dann auch, wohin es ihn zieht, längst nicht kommuniziert worden. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtete noch am Sonntag, dass es eine finale Antwort erst in den nächsten Wochen geben dürfte. Zumal die Prozesse, Abläufe und Gespräche noch immer laufen.

Eine Abmachung mit irgendeinem Klub gebe es bislang nicht. Keinerlei Vor-Absprachen mit Interessenten, die einen etwaigen Wechsel vereinfachen würden.

Man City unsicher bezüglich Haaland-Transfer?

Bislang galten allen voran Manchester City und Real Madrid als die Favoriten auf die Haaland-Zusage. Weitere Vereine schienen erst gar keine echte Rolle zu spielen. Allerdings könnte das Rennen um den Norweger (noch) offener sein, als bislang angenommen.

So sprach etwa Sergi Sole, Chefreporter der spanischen Mundo Deportivo zuletzt davon, dass City noch weit davon entfernt sei, ernst bei Haaland zu machen. Stattdessen gebe es intern sogar Zweifel, ob er tatsächlich der Stürmer-Typ ist, den Pep Guardiola braucht und haben möchte.

Die Skyblues selbst sollen Real Madrid als Favoriten sehen. Selbst wenn sich auch Kylian Mbappé den Königlichen anschließen wird.

Erling Haaland
Macht City bei Haaland doch nicht ernst? / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages

So scheint es alles andere als klar oder absehbar zu sein, dass es auf einen Wechsel nach Manchester oder auch Madrid hinauslaufen wird. Zwar bleiben weitere namhafte Klubs wie der FC Barcelona eher außen vor, wie auch Präsident Joan Laporta vor Kurzem bestätigte: "Auch wenn wir die wirtschaftlichen Voraussetzungen hätten, gibt es Transfers, die wir zum Wohle des Vereins nicht tätigen würden."

Allerdings gibt es das klare Verständnis, den Dortmunder Torjäger unbedingt und im wahrsten Sinne des Wortes um jeden Preis zu holen, offenbar doch noch nicht im erwarteten Rahmen.


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