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Borussia Mönchengladbach

Transfer-Check Alassane Plea: Man United und Arsenal wollen Gladbach-Angreifer

Simon Zimmermann
Verabschiedet sich Alassane Plea vom Niederrhein?
Verabschiedet sich Alassane Plea vom Niederrhein? / Matthias Hangst/Getty Images
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In England kommen erneut Gerüchte um Gladbachs Alassane Plea. Der Angreifer soll bei Man United und Arsenal hoch im Kurs stehen. 90min macht den Transfer-Check.


Borussia Mönchengladbach droht in dieser Saison den Europapokal zu verpassen. Neben dem Abgang von Trainer Marco Rose könnte dies auch einen Aderlass bei den Spielern zur Folge haben. Einer der möglichen Verkaufskandidaten ist Angreifer Alassane Plea.

Der 28-jährige Franzose besitzt am Niederrhein zwar noch einen gültigen Vertrag bis 2023, analog zu seinem Noch-Trainer soll aber auch Plea eine Ausstiegsklausel besitzen, berichtet Sky. Wie hoch diese ist, bleibt allerdings unbekannt.

Die englische Daily Mail will nun erfahren haben, dass man in der Premier League den Stürmer auf dem Zettel hat. Namentlich handelt es sich um Manchester United und den FC Arsenal. Als mögliche Ablösesumme werden rund 17 Millionen Euro genannt.

Die Quelle

Die Daily Mail gilt als eher durchschnittliche Quelle in Sachen Transfergerüchte. Das englische Blatt ist bekannt dafür, gerne und häufig Gerüchte in die Welt zu streuen. Oftmals ist auch etwas dran, häufiger lösen sich die Spekulationen aber auch in Luft auf.

Dass Topklubs aus England an Plea interessiert sind, ist nichts neues. Von daher könnte durchaus etwas dran sein an dem jüngsten Bericht. Bedarf im Angriff hätten sowohl Man United, als auch Arsenal. Dank Pleas Ausstiegsklausel wäre der Franzose auch bezahlbar für die beiden genannten Klubs.

Die Transfer-Modalitäten

Wie hoch die Ausstiegsklausel bei Plea ist, bleibt unbekannt. Der Franzose unterschrieb bei seinem Wechsel von Nizza nach Mönchengladbach 2018 einen Fünfjahres-Vertrag. Plea machte aber bereits deutlich, dass Gladbach nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem noch größeren Klub sein könnte.

Die Existenz einer Ausstiegsklausel würde das befeuern. Bei der Frage nach der Höhe, lohnt ein Blick auf den geschätzten Marktwert zum Zeitpunkt des Wechsel. Der lag Anfang Juni 2018 bei 18 Millionen Euro, kurze Zeit später (August) stieg er auf 23 Millionen Euro. Eberl, als geschickter Verhandler, ist zuzutrauen, die Ausstiegsklausel ein wenig darüber angesetzt zu haben. Demnach dürfte diese bei rund 25 bis 30 Millionen Euro liegen.

Einschätzung zum Gerücht

Dass Plea im Sommer für 17 Millionen Euro zu haben ist, klingt eher unwahrscheinlich. Existiert die Ausstiegsklausel - wovon auszugehen ist - dürfte die Summe etwas höher sein. Sollten Man United und Arsenal tatsächlich ernsthaft interessiert sein und Plea als Top-Option ausgemacht haben, sollte aber auch diese Summe kein all zu großes Hindernis darstellen.

Davon, dass Plea Gladbach für einen Klub der Marke Man United oder Arsenal verlassen würde, darf man ausgehen. Die Frage ist viel eher: Ist der Franzose für die Red Devils und Gunners die Wunschlösung? Bei United wohl eher nicht. Angesichts der eher mageren Auftritte von Plea im letzten halben Jahr dürfte man am Old Trafford noch einige andere Mittelstürmer-Kandidaten vor dem Gladbacher auf der Liste haben.

Bei Arsenal könnte es ein wenig anders aussehen. Ein Spielertyp wie Plea scheint wie gemacht für das Gunner-Trikot.

Fazit: Es ist zumindest mal lauwarm um Plea. Vor allem Arsenal könnte im Sommer tatsächlich ernst machen. Vor allem dann, wenn man Landsmann Alexandre Lacazette für eine hübsche Summe verkaufen kann.

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