Trainerfrage beim FC Augsburg: Weinzierl im Sommer weg?

Markus Weinzierl
Markus Weinzierl / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Muss der FC Augsburg im Sommer einen neuen Trainer suchen? Markus Weinzierl lässt einen Verbleib jedenfalls offen.


Trotz der zwei derben Pleiten gegen Köln und Leipzig hat der FC Augsburg einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt in der Bundesliga sicher. In der Fuggerstadt kann man sich daher ab sofort den Planungen für die neue Saison widmen - dabei im Fokus: die Zukunft von Markus Weinzierl.

Der 47-Jährige, der den FCA im April 2021 zum zweiten Mal übernommen hatte, besitzt nur einen Vertrag bis Saisonende. Wie es danach weitergeht, ist zum jetzigen Stand völlig offen.

"Es gab keine Gespräche bis jetzt", betonte Weinzierl vor dem letzten Spieltag (via kicker). "Der Verein hat gesagt, dass diese nach der Saison stattfinden."

Obwohl nach dem gesicherten Klassenerhalt prinzipiell nichts gegen eine weitere Zusammenarbeit spricht, will Weinzierl zunächst die kommenden Entwicklungen abwarten. Sollte der FCA zum Entschluss kommen, dass man mit ihm weiterarbeiten möchte, werde Weinzierl sich "Gedanken machen, ob es für mich noch das richtige ist. Ich habe mir noch nicht die endgültigen Gedanken gemacht, das kann ich auch nicht, weil ich schon auch ein, zwei Fragen habe, die ausschlaggebend sind."

Der gebürtige Straubinger ließ durchblicken, dass er auf Dauer mit größeren Aufgaben liebäugelt, als immer nur um den Klassenerhalt zu spielen. "Es ist klar, dass man mehr erreichen will. Dass man über seinem Budget, seinen Verhältnissen abschließen will", so der 47-Jährige, der bei größeren Klubs wie Schalke und Stuttgart jedoch nur eine durchwachsene Bilanz hatte.

Nichtsdestotrotz könne er sich auch "über die Pflicht freuen". Diese war es, "dass wir in der Liga bleiben". Doch auf Dauer will Weinzierl mehr: "Wir haben eine super Basis hier. Ich glaube, dass wir auch Potenzial haben. Aber das kriegt man nicht geschenkt."


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