Spurs suchen Rechtsverteidiger - und klopfen bei Sporting an

Simon Zimmermann
Pedro Porro spielt seit 2020 für Sporting
Pedro Porro spielt seit 2020 für Sporting / Carlos Rodrigues/GettyImages
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Die Tottenham Hotspur suchen einen neuen Rechtsverteidiger. Die Spurs haben nach 90min-Infos deshalb wegen Pedro Porro bei Sporting Lissabon angeklopft.


Trotz der Verpflichtung von Djed Spence im vergangenen Sommer und mit Matt Doherty und Emerson Royal im Kader, ist es kein Geheimnis, dass Spurs-Coach Antonio Conte hinten rechts gerne eine Verstärkung hätte.

Während sich Emerson in der laufenden Saison weiter schwer getan hat, ist Inters Denzel Dumfries ein Thema bei den Spurs. Nun ist auch Pedro Porro in den Fokus geraten. Der 23-Jährige traf im Saisonverlauf bereits auf die Spurs. In der Gruppenphase der Champions League konnten die Portugiesen im direkten Duell vier Punkte ergattern - Tottenham kam dennoch als Erster weiter, während es für Sporting als Dritter (hinter Eintracht Frankfurt) in der Europa League weitergeht.

Porro kennt sich in England bereits aus. 2019 hatte Manchester City den Spanier für zwölf Millionen Euro Ablöse vom FC Girona verpflichtet. Nach einer Leihe zu Valladolid ging es 2020 weiter zu Sporting. Nach zwei Leih-Jahren in Lissabon nutzte Sporting die Kaufoption in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Dort steht Porro nun bis 2025 unter Vertrag.

Porro mit Ausstiegsklausel - Auch Traore im Spurs-Fokus?

Porros Marktwert ist mittlerweile auf 25 Millionen Euro gestiegen. Der Rechtsverteidiger besitzt eine Ausstiegsklausel, die bei 45 Millionen Euro liegt. Die Spurs wollen so viel Geld aber nicht bezahlen. Auch deshalb ist ein Deal im kommenden Sommer deutlich realistischer als noch in diesem Winter.

Erschweren könnte ein Transfer-Versuch der Spurs eine Klausel von Man City. Zuletzt wurde in portugiesischen Medien berichtet, dass die Skyblues Porro für knapp 20 Millionen Euro zurückkaufen können.

Derweil bleiben Porro und Dumfries nicht die einzigen Optionen. Auch Adama Traore könnte zum Thema werden. Vor allem dann, wenn sein Vertrag bei den Wolves im Sommer ausläuft. Das 26-jährige Kraftpaket ist zwar kein gelernter Außenverteidiger, könnte aber dennoch ins Conte System mit Dreierkette und Schienenspielern passen.


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