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Tottenham Hotspur

Endet die Trainersuche bei den Tottenham Hotspur mit Nuno Espirito Santo?

Simon Zimmermann
Nuno Espirito Santo könnte bald neuer Spurs-Coach werden
Nuno Espirito Santo könnte bald neuer Spurs-Coach werden / Catherine Ivill/Getty Images
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Werden die Fans der Tottenham Hotspur endlich erlöst? Nach wochenlangem Hin und Her könnte sich tatsächlich das Ende der Trainersuche anbahnen. Der ehemalige Wolves-Coach gilt als Favorit auf den Posten bei den Spurs.


Am 19. April wurde José Mourinho von seiner Trainertätigkeit bei den Tottenham Hotspur freigestellt. Seitdem suchen die Spurs nach einem Nachfolger. Und diese Suche hat in den vergangenen Wochen teils irrwitzige Züge angenommen. Stand heute, steht immer noch nicht fest, wer künftig an der New White Hard Lane an der Seitenlinie steht.

Namen wurden zuhauf gehandelt. Gespräche sollen mit vielen Kandidaten geführt worden sein. Nur erfolgreich war keines von ihnen. Julen Lopetegui, Antonio Conte, Brendan Rodgers, Paulo Fonseca, Max Allegri, Gennaro Gattuso, Erik ten Hag, Hansi Flick, Julian Nagelsmann, Mauricio Pochettino - ein Auszug der Trainerkandidaten, die nicht der neue Spurs-Coach werden.

Julen Lopetegui
Die Spurs sollen zuletzt mit einem "schwindelerregenden Angebot" bei Sevilla-Coach Julen Lopetegui gescheitert sein / Quality Sport Images/Getty Images

Langsam aber sicher drängt die Zeit. Die Vorbereitung auf die neue Saison steht vor der Tür, Torjäger Harry Kane ist genervt und will die Spurs verlassen. Immerhin könnte sich ein Ende der Suche nun anbahnen, auch wenn man dies nach den Erkenntnissen der vergangenen Wochen mit äußerster Vorsicht sagen muss. Nuno Espirito Santo gilt laut BBC aktuell als Favorit auf den Posten.

Erlöst Nuno Espirito Santo die Spurs?

Der 47-jährige Portugiese war zuletzt vier Jahre als Trainer von Ligakonkurrent Wolverhampton Wanderers tätig. Bei den Wolves schmiss er nach 199 Spielen mit einem Punkteschnitt von 1,68 Zählern pro Partie hin. Derzeit wird der Trainer mit einigen Premier-League-Klubs in Verbindung gebracht. Bei Everton gilt er als Kandidat für die Ancelotti-Nachfolge. Bei Crystal Palace hatte man sich eigentlich schon mit Lucien Favre geeinigt. Der Schweizer soll im letzten Moment aber doch noch abgesagt haben (via Guardian).

Die Spurs dürften also gute Karten bei Nuno Espirito Santo. Ist man tatsächlich vom Portugiesen überzeugt sein, sollte man endlich Nägel mit Köpfen machen. Ein schlechtes Bild auf den Klub hat die ewig lange Trainersuche mit all ihren Irrungen und Wirrungen aber auf jeden Fall geworfen.

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