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Arteta meckert nach Derby-Pleite - Conte kontert: "Er lamentiert zu viel"

Jan Kupitz
Mikel Arteta und Antonio Conte
Mikel Arteta und Antonio Conte / Justin Setterfield/GettyImages
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Tottenham Hotspur hat im Nordlondon-Derby ein Ausrufezeichen gesetzt und den FC Arsenal am Donnerstagabend mit 3:0 besiegt. Im Anschluss konnte sich Antonio Conte eine Spitze gegen Mikel Arteta nicht verkneifen.


Die Partie zwischen den Spurs und den Gunners war schon vor dem Halbzeitpfiff entschieden. Harry Kane hatte seinen Klub nach einem relativ soften Elfmeter in der 22. Minute in Führung geschossen, ehe Rob Holding zehn Minuten später die Gelb-Rote Karte sah. Kurz darauf machte Kane mit dem 2:0 im Grunde schon den Deckel drauf - Heung-min Son gab Arsenal mit dem 3:0 kurz nach Wiederanpfiff den Rest.

Durch den Sieg sind die Spurs auf einen Zähler an den Erzrivalen herangerückt - die letzten zwei Spieltage, in denen es für beide Teams um die Champions-League-Qualifikation gehen wird, versprechen einen enorm spannenden und heißen Endspurt.

Im Anschluss an das Spiel war Mikel Arteta wütend - allerdings nicht auf seine Mannschaft, sondern auf den Schiedsrichter. "Wenn ich sage, was ich denke, werde ich für sechs Monate gesperrt", sagte der Arsenal-Coach gegenüber Sky Sports. "Ich weiß nicht, wie man lügt, also sage ich lieber nicht, was ich denke. Ich kann nicht sagen, was ich denke."

"Ich möchte, dass der Schiedsrichter vor die Kamera tritt und seine Entscheidungen erklärt", forderte der Spanier. "Es ist eine Schande, weil ein so schönes Spiel heute zerstört wurde."

Seinem Team wolle er hingegen keinen Vorwurf machen. Er sei "stolz" auf seine Spieler und "nicht unzufrieden" mit der Leistung. "Die Entscheidung ist gefallen. Wir können sie nicht ändern. Im Fußball muss der Schiedsrichter eine Entscheidung treffen", so sein Fazit.

Das Lamentieren seines Gegenübers brachte Antonio Conte nach dem Spiel auf die Palme. Der Italiener, der selbst kein Blatt vor den Mund nimmt, hatte einen wichtigen Tipp für Arteta parat: "Er ist ein wirklich guter Trainer, er kann in Zukunft ein wichtiger Trainer werden. Aber in den letzten sechs Monaten habe ich gehört, wie er sich oft beschwert hat."

"Er hat seinen Job gerade erst angetreten, und ich habe gehört, wie er sich oft beschwert hat. Ich denke, er sollte sich mehr auf seine Mannschaft konzentrieren und sich nicht beschweren", gab Conte zu bedenken. "Ich denke, er muss ruhiger werden und versuchen, weiter zu arbeiten, denn er ist sehr gut. Aber ein Trainer, der sich viel beschwert, ist nicht gut."

Der Platzverweis gegen Holding war für Conte "eine klare Sache". Der Italiener weiter: "Wenn wir uns beschweren wollen, haben wir in jedem Spiel die Möglichkeit, über den Schiedsrichter, Entscheidungen und verschobene Spiele zu sprechen."


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