Torwartfrage bei Hertha: Wird Gersbeck zur großen Ernst-Herausforderung?

  • Bleibt Tjark Ernst die Nummer eins der Alten Dame?
  • Marius Gersbeck hofft nach Begnadigung auf seine Chance
  • Entscheidung vor Rückrundenstart offenbar gefallen
Tjark Ernst
Tjark Ernst / Boris Streubel/GettyImages
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Bleibt Tjark Ernst der Stammtorwart von Hertha BSC oder kann Marius Gersbeck zur Rückrunde neu angreifen? Die interne Antwort fällt offenbar außergewöhnlich deutlich aus.

Eigentlich war es keineswegs so geplant, dass Tjark Ernst als klarer Stammtorwart von Hertha BSC durch die Saison geht. Marius Gersbeck war im Sommer extra verpflichtet worden, um der sichere Rückhalt des abgestiegenen Hauptstadtklubs zu werden. Durch Gersbecks Suspendierung rückte Ernst aber direkt zwischen die Pfosten. Das hat der 20-jährige Keeper auch bestens gemeistert.

Dementsprechend möchte Hertha die zur Rückrunde aufkeimende Torwartfrage offenbar auch sehr deutlich beantworten. Wie die Bild berichtet, wird es nicht einmal einen offenen Zweikampf geben. Stattdessen setzt Berlin weiter ganz klar auf Ernst.

Gersbeck muss sich also weiter hinten anstellen und auf eine Gelegenheit warten, in der er sich wieder in den Fokus rücken kann. Solange es aber nicht dazu kommt, etwa durch einen Verletzungsausfall oder eine schlechte Phase seitens seines Torwart-Kollegen, wird er erneut auf der Bank Platz nehmen müssen. Diese klare Ausgangslage soll intern auch schon ebenso deutlich kommuniziert worden sein.

Bereits vor der Winterpause gab es das Lob von Pal Dardai (via Bild): "Ich bin sehr zufrieden mit ihm, aber wir wissen, wie es ist: Ein junger Spieler macht auch Fehler, aus denen er dann wiederum lernt. Aber ich bin wirklich sehr zufrieden mit Tjark."


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