Toppmöller mit Schiri-Frust wegen der Koch-Verletzung

  • Eintracht-Abwehrchef verletzte sich gegen Leverkusen
  • Toppmöller verärgert wegen klaren Abseitspositionen
  • Linienrichter hob die Fahne erst nach Kochs Klärungsaktionen
Robin Koch musste verletzt ausgewechselt werden
Robin Koch musste verletzt ausgewechselt werden / Leon Kuegeler/GettyImages
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Dino Toppmöller hat sich gegenüber den Schiedsrichtern frustriert wegen der Verletzung von Robin Koch gezeigt. Dabei ging es um zwei deutliche Abseitspositionen, die allerdings erst verspätet abgepfiffen wurden.

Es waren gleich zwei Szenen innerhalb der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit, in denen Robin Koch einem laufenden Angriff von Bayer Leverkusen im wahrsten Sinne des Wortes hinterherlaufen musste. Allerdings lag bei beiden Szenen eine vergleichsweise deutliche Abseitsstellung der Gastgeber vor, die das Spiel schlussendlich mit 3:0 gegen Eintracht Frankfurt gewinnen konnten.

Beim ersten Angriff der Werkself knallten Jeremie Frimpong und Koch zusammen, ehe der Linienrichter die Fahne hob und die Aktion wegen des Abseits für nichtig erklärt wurde. Beim zweiten Angriff konnte Koch noch eben so klären, ehe er sich bei einem falschen Tritt an der Ferse verletzte. Und wieder folgte die Fahne und der Abseits-Pfiff erst anschließend - bevor der Innenverteidiger der SGE ausgewechselt werden musste.

Bei Dino Toppmöller sorgte das verständlicherweise für viel Frust. "Das ist für jeden Trainer ärgerlich. Es war eine klare Abseitsposition, und dann muss der Spieler mit einem 30-Meter-Sprint nachverteidigen", so der Eintracht-Trainer. Er führte aus: "Ich kann das verstehen, wenn es knapp ist. Aber bei zwei, drei Meter im Abseits habe ich kein Verständnis. Das ist ein unnötiges Risiko."

In engen und somit unklaren Situationen sind die Linienrichter dazu angehalten, die Szene erst zu Ende laufen zu lassen, um sie notfalls mit dem VAR überprüfen und korrigieren zu können. Bei den Koch-Aktionen hätte allerdings durchaus schon vorher abgepfiffen werden können.

"Es ist eine Problematik an der Ferse und Achillessehne. Es wäre für uns sehr bitter, wenn Robin nicht spielen könnte", so Toppmöller im Hinblick auf das Heimspiel am Mittwochabend gegen Borussia Mönchengladbach.


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