Bundesliga

Die Top-Elf der Bundesliga-Neulinge

Oscar Nolte
Manu Kone ist neu in Gladbach
Manu Kone ist neu in Gladbach / Christof Koepsel/Getty Images
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Am 13. August startet die neue Saison in der Bundesliga. Trotz Corona-Krise wurden die Mannschaft fleißig auf dem Transfermarkt aktiv und haben sich für die Spielzeit verstärkt und neu aufgestellt.

Wir präsentieren euch die Top-Elf der Bundesliga-Neuzugänge:

1. Torwart: Andrey Lunev

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Andrey Lunev ist die neue Nummer Zwei in Leverkusen / VI-Images/Getty Images

Russische Meistertitel, Erfahrung auf internationaler Bühne, sowohl mit der Nationalmannschaft als auch im Verein: in Andrey Lunev hat Bayer 04 Leverkusen eine starke Nummer Zwei verpflichtet. Der 29-jährige Russe wechselt ablösefrei von Zenit St. Petersburg nach Leverkusen.

"Jetzt bin ich Teil eines Klubs, der in Deutschland seit Jahren zu den besten gehört und in Russland durch seine ständige Präsenz im Europapokal einen klangvollen Namen hat. Ich werde alles tun, um in Leverkusen mein absolut Bestes zu geben", sagte Lunev bei seiner Vorstellung.

2. Linksverteidiger: Mitchell Bakker

Mitchell Bakker
Mitchell Bakker wechselt von PSG nach Leverkusen / Soccrates Images/Getty Images

Mitchell Bakker war bei PSG auf dem Weg nach oben. Der Trainerwechsel von Thomas Tuchel auf Mauricio Pochettino versetzte der Karriere des Niederländers jedoch einen kleinen Knick; Bakker wurde kaum noch eingesetzt und suchte zum Saisonende eine neue Perspektive.

Die hat er bei Bayer 04 Leverkusen gefunden. Rund zehn Millionen Euro fließen von der Werkself zu PSG, in Bakker kriegt Bayer dafür einen Linksverteidiger, der das Potenzial zur Weltklasse hat.

3. Innenverteidigung: Josko Gvardiol

Josko Gvardiol
Stammspieler für Kroatien bei der EM: Leipzig-Neuzugang Josko Gvardiol / Stu Forster/Getty Images

Ein Kroate soll bei RB Leipzig Dayot Upamecano ersetzen: die Roten Bullen verpflichteten bereits im Verlauf der abgelaufenen Saison Josko Gvardiol als neuen Abwehrchef.

Der 19-Jährige wechselt für knapp 19 Millionen Euro von Dinamo Zagreb in die Bundesliga. Gvardiol debütierte erst im Juni für die kroatische Nationalmannschaft, stand bei der EURO in allen vier Spielen in der Startelf.

4. Innenverteidigung: Mohamed Simakan

Mohamed Simakan
Mohamed Simakan läuft in der neuen Saison für RB Leipzig auf / Eurasia Sport Images/Getty Images

Neben Upamecona musste RB Leipzig auch Ibrahima Konate ersetzen. Fündig wurden die Roten Bullen - wieder einmal - in Frankreich: Mohamed Simakan wechselte für 15 Millionen Euro aus Straßburg in die Bundesliga.

Der 21-Jährige war in den letzten beiden Saisons in der Ligue 1 Stammspieler und überzeugte mit seinen Leistungen für Straßburg.

"Er kann sowohl Innen-, Halb- als auch Außenverteidiger spielen. Mohamed ist mit 20 Jahren noch jung und entwicklungsfähig, hat jedoch bereits zwei Spielzeiten in Straßburg als Stammspieler auf dem Feld gestanden und auch in der Europa League international Erfahrung gesammelt. Wir sind froh, dass er sich trotz zahlreicher anderer Interessenten für uns entschieden hat", sagte Leipzigs ehemaliger Sportdirektor Markus Krösche damals zur Verpflichtung Simakans.

5. Rechtsverteidiger: Omar Richards

Omar Richards
Omar Richards ist neu beim FC Bayern / Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Ablösefrei verpflichtete der FC Bayern in Omar Richards einen vielversprechenden Außenverteidiger. Der 23-Jährige wechselte von seinem Ausbildungsverein FC Reading zum Rekordmeister in die Bundesliga, wo er einen Vertrag bis 2025 unterschrieben hat.

In der personell angeschlagenen bzw. dünn besetzten Bayern-Abwehr soll Richards als Aushilfskraft fungieren. Durch die Ausfälle von Alphonso Davies und Lucas Hernandez dürfte sich der Engländer zunächst auf der linken Verteidigerposition beweisen. Wir stellen ihn aufgrund mangelnder Alternativen einfach mal hinten rechts auf.

6. Zentrales Mittelfeld: Niklas Dorsch

Niklas Dorsch
Niklas Dorsch wechselte zum FC Augsburg / Soccrates Images/Getty Images

Ein Unbekannter ist Niklas Dorsch in der Bundesliga nicht; bei bislang einem Spiel im deutschen Oberhaus drücken wir allerdings ein Auge zu. Damals noch in Diensten des FC Bayern stehend, suchte der talentierte defensive Mittelfeldspieler zunächst beim 1. FC Heidenheim und anschließend im Ausland eine neue Perspektive. Nachdem es beim KRC Genk aber durchwachsen lief, wechselte Dorsch in diesem Sommer zum FC Augsburg.

Nach einer überragenden Europameisterschaft mit der deutschen U21-Auswahl, an deren Ende der Titel stand, liegen vor dem Bundesliga-Auftakt viele Augen auf Dorsch. Der 23-Jährige scheint den nächsten Schritt gegangen zu sein und will das nun beim FCA unter Beweis stellen.

7. Zentrales Mittelfeld: Manu Kone

Alassane Plea, Kouadio Kone
Manu Kone (r.) laboriert aktuell an Innenband-Problemen / Christof Koepsel/Getty Images

Bereits im Januar verpflichtete Borussia Mönchengladbach das französische Mittelfeld-Talent Manu Kone, verlieh den Youngster aber bis zum Saisonende zurück an den FC Toulouse. Mittlerweile ist der 20-Jährige zu den Fohlen gestoßen, laboriert aktuell aber an Innenband-Problemen.

Der siebenfache französische U19-Nationalspieler sammelte bereits reichlich Profi-Erfahrung in der zweiten und ersten französischen Liga und könnte ein Vorgriff auf den kolportierten Abschied von Denis Zakaria bei der Borussia sein.

8. Offensives Mittelfeld: Jae-sung Lee

Jae sung Lee
Jae-sung Lee wechselte aus Kiel zum FSV Mainz 05 / Oliver Hardt/Getty Images

Mit Holstein Kiel verpasste Jae-sung Lee in der abgelaufenen Saison erst in der Relegation den Aufstieg in die Bundesliga. Bei den Störchen war Lee der überragende Mann und wechselte schließlich zum FSV Mainz 05.

Der 28-jährige Südkoreaner überzeugte in Kiel vergangene Saison mit acht Toren und sieben Vorlagen. Der Dauerläufer im offensiven Mittelfeld war das Herzstück der Kieler Mannschaft, sein Schritt in die Bundesliga ist nur folgerichtig.

9. Offensives Mittelfeld: Jesper Lindström

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Jesper Lindstroem wechselte aus Dänemark in die Bundesliga / ANDERS KJAERBYE/Getty Images

Eintracht Frankfurt hat in Jesper Lindström einen neuen Spielmacher verpflichtet. Der 21-jährige Däne wechselte für sieben Millionen Euro von seinem Heimatverein Bröndby IF zu den Adlern in die Bankenmetropole. In der dänischen ersten Liga erzielte der Youngster in 41 Pflichtspielen elf Tore und bereitete ebenfalls elf Treffer vor.

In der vergangenen Saison hatte Lindström massiven Anteil an der ersten Meisterschafts Bröndbys seit 2005. "Jesper Lindström bringt unheimlich viel mit für unser Spiel und wird uns mit seinen Qualitäten sicher weiterhelfen können. Er ist sehr schnell und hat in Dänemark gezeigt, dass er ein enormes Potenzial hat. Jesper verleiht uns weitere Möglichkeiten und mehr Variabilität", sagte der neue SGE-Sportdirektor Markus Krösche bei Lindströms Vorstellung in Frankfurt.

10. Sturm: Lukas Nmecha

Lukas Nmecha
Vor seiner zweiten "Amtszeit" beim VfL: Lukas Nmecha / Jurij Kodrun/Getty Images

Wie Niklas Dorsch ist auch Lukas Nmecha kein völlig unbeschriebenes Blatt in der Bundesliga: in der Saison 2019/20 wurde der deutsche U21-Torjäger für ein halbes Jahr von Manchester City an den VfL Wolfsburg ausgeliehen und stand sechs Mal in der Bundesliga auf dem Rasen.

Nichtsdestotrotz zählen wir den Torschützenkönig der U21-Europameisterschaft als Bundesliga-Neuzugang. In diesem Sommer machte der VfL Nägel mit Köpfen und verpflichtete Nmecha für acht Millionen Euro fest. Manchester City soll allerdings über eine Rückkaufoption verfügen.

11. Sturm: Santos Borre

Rafael Santos Borre
Santos Borre kickt künftig für die Eintracht / Marcelo Endelli/Getty Images

Einen Ersatz für Andre Silva (wechselte nach Leipzig) hat Eintracht Frankfurt in Argentinien gefunden: der 25-jährige Santos Borre wechselte ablösefrei (!) von River Plate an den Main. Ein beeindruckender Deal, da Borres Marktwert von transfermarkt.de auf 17 Millionen Euro geschätzt wird.

Santos Borre hat seine Qualitäten vor allem im Pressing und im Spiel gegen den Ball. Für River Plate erzielte der 25-Jährige in insgesamt 149 Pflichtspielen 56 Tore und legte 18 weitere Treffer auf. Vor sechs Jahren verpflichtete Atletico Madrid den damals 19-jährigen Stürmer und verlieh ihn nach Kolumbien und anschließend für eine Saison zu Villarreal (Vier Tore, zwei Vorlagen). Ein Pflichtspiel für Atleti absolvierte Santos Borre jedoch nie.

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