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Toni Leistner wird vom Team separiert: HSV beachtet Corona-Auflagen

Toni Leistner
Toni Leistner trainiert beim HSV vorerst nicht mit dem Team | Thomas Eisenhuth/Getty Images

Beim frühen Pokal-Aus des Hamburger SV gegen Dynamo Dresden kam es nach dem Abpfiff zu unschönen Rangeleien und derben Beleidigungen zwischen einem Dynamo-Fan und Toni Leistner. Aufgrund des direkten Kontakts trainiert er vorerst nicht mit der Mannschaft.

Es war wohl die meistdiskutierte Szene der ersten Runde des DFB-Pokals: Toni Leistner wurde während eines Interviews nach der bitteren 1:4-Niederlage gegen Dynamo Dresden von einem gegnerischen Fan beleidigt, woraufhin er auf die Tribüne kletterte und sich den Pöbler vorknöpfte. Eine Szene, die - unabhängig von Moral und der Schuldfrage - Konsequenzen für Leistner und den Hamburger SV hat.

Zwar war der Vorfall bereits einige Stunden später schon wieder halbwegs vergessen und verziehen, inklusive eines späteren Telefonats der beiden involvierten Personen, doch vollends kann diese Aktion noch nicht abgehakt werden: Aufgrund des direkten Kontakts mit mehreren Fans, die selbstredend nicht zur Corona-Blase des HSV gehörten, ist Leistner vorerst von der Mannschaft getrennt. Beim Training am Mittwochabend war der Innenverteidiger somit nicht dabei (via Hamburger Abendblatt).

Bis Leistner wieder vollständig im und ums Team herum aktiv sein kann, wird es vermutlich noch ein wenig dauern. Um auf Nummer sicher gehen zu können, ist davon auszugehen, dass er mindestens zwei negative Testergebnisse wird vorweisen müssen, bevor die Rückkehr auf dem Plan steht. Denkbar ist ebenfalls, dass - aufgrund der etwaigen verspäteten Infektion - noch ein, zwei Tage gewartet wird, bis es zu den Tests oder dann wirklich aussagekräftigen Resultaten kommt.