Reis äußert sich offen zu Schalke-Wunschspieler Michael Frey

Yannik Möller
Michael Frey
Michael Frey / TOM GOYVAERTS/GettyImages
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Nach dem geplatzten Transfer von Tim Skarke liegt der Fokus von Schalke 04 auf Michael Frey. Er ist allerdings kein Flügelspieler, sondern wäre eher eine Reaktion auf den Ausfall von Sebastian Polter im Sturmzentrum. Thomas Reis hat sich nun zu ihm geäußert.


Das letzte Mal, als Verantwortliche von Schalke öffentlich über einen Spieler eines anderen Klubs gesprochen haben, ist der Transfer geplatzt. Tim Skarke, das ist inzwischen klar, wird sich den Gelsenkirchenern nicht mehr anschließen. Eine Alternative für die Außenbahn ist bislang, trotz des erklärten Fokus auf diese Position, nicht in Sicht.

Stattdessen geht es bei S04 derzeit primär um Michael Frey. Er könnte die Lücke schließen, die der Ausfall von Sebastian Polter aufgerissen hat. So zumindest der Plan des Bundesligisten.

Der 28-jährige Schweizer steht bei Royal Antwerpen unter Vertrag, wo es allerdings zu einer Auseinandersetzung mit Trainer Mark van Bommel kam. Klar ist: Der Stürmer würde den Klub sehr gerne im Winter verlassen. Darin sieht Schalke die Chance auf eine Verpflichtung.

Reis lobt Frey als "Mentalitätsspieler" und betont Schwierigkeit der Stürmersuche

Und obwohl längst nicht klar ist, ob und wann dieser Transfer dieses Mal wirklich über die Bühne geht, hat sich Thomas Reis zur Personalie bereits geäußert.

Gegenüber Sport1 erklärte er: "Ich kann nur sagen, dass er mit Sicherheit ein Mentalitätsspieler ist. Natürlich spielt er auf der gleichen Position wie Polter und Simon, deswegen beschäftigt man sich mit Spielern, die diese Position ausführen können."

Dass sich der Trainer vergleichsweise offen zu Frey äußert, lässt zumindest den Schluss zu, dass die Gespräche laufen.

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Sieben Tore in 14 Liga-Einsätzen: Michael Frey / TOM GOYVAERTS/GettyImages

"Es ist ganz normal, dass man im Normalfall keinen Stürmer bekommt, der woanders ganz viele Tore geschossen hat", so Reis weiter, der ausführte: "Natürlich sagt der abgebende Verein dann auch, dass sie ihn lieber selbst behalten – und wenn, dann muss richtig viel Geld fließen. Das sind die Zwänge, die man im Moment hat. Er ist kein uninteressanter Spieler, aber er ist nicht der einzige Spieler, mit dem wir uns beschäftigen könnten und sollten."

Den finanziellen Spielraum für eine Leihe hat Königsblau durch den Abgang von Florent Mollet. Einigen Fans bereitet es jedoch Sorgen, dass die Außenbahnen mal wieder vergessen werden. Während man mit Frey in positiven Gesprächen zu sein scheint, ist von neuen Flügelspielern noch nichts zu hören.


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