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Delaney beim FC Sevilla auf dem Abstellgleis

Daniel Holfelder
Thomas Delaney
Thomas Delaney / Quality Sport Images/GettyImages
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Im Sommer 2021 wechselte Thomas Delaney für sechs Millionen Euro vom BVB zum FC Sevilla. Angesichts geringer Einsatzzeiten steht der Däne nun bereits wieder vor dem Abschied aus Andalusien.


"Es ist kein Geheimnis, dass weder für Sevilla als Verein noch für mich persönlich die Dinge so gelaufen sind, wie ich es erwartet habe", sagte Delaney im WM-Quartier der dänischen Nationalmannschaft gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau (via Transfermarkt). "Natürlich ist es frustrierend. Ich bin nicht nach Sevilla gegangen, um Rioja zu trinken und Tapas zu essen."

Seit seinem Wechsel stand der Mittelfeldspieler lediglich in elf von insgesamt 47 möglichen Partien über die kompletten 90 Minuten auf dem Platz. In dieser Saison kommt Delaney auf nur 304 Spielminuten in acht Begegnungen.

Laut einem Bericht der spanischen Zeitung Marca glauben auch die Verantwortlichen des FC Sevilla nicht mehr daran, dass der 31-Jährige der Mannschaft weiterhelfen kann. Hinzu kommt, dass Sportdirektor Monchi ohnehin bestrebt ist, einen Umbruch im Kader der Nervionenses einzuleiten. Gegenwärtig steht der ambitionierte Klub auf Tabellenplatz 18 und will nach der Saison mit neuen Spielern sportlich neu angreifen.

Bereits im Winter, schreibt Marca, könnte sich Sevilla von einigen Spielern trennen. Delaney, dessen Vertrag noch bis 2025 datiert ist, gehört zu den Verkaufskandidaten. Mit guten Leistungen bei der Weltmeisterschaft könnte sich der Ex-BVB-Profi für einen neuen Verein empfehlen und seine Karriere wieder in Schwung bringen.


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