Terodde nur auf der Bank: Geraerts erklärt die schwierige Entscheidung

Simon Terodde saß zunächst nur auf der Bank (Archivbild)
Simon Terodde saß zunächst nur auf der Bank (Archivbild) / Leon Kuegeler/GettyImages
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Nach sieben Startelfeinsätzen in Folge musste Simon Terodde beim Sieg des FC Schalke über Wehen Wiesbaden zunächst auf der Bank ausharren. Karel Geraerts hatte eine ausführliche Erklärung für seine Endscheidung parat.

Eigentlich hätte die Umstellung auf die Dreierkette mitsamt Schienenspielern sogar ein Vorteil für Simon Terodde sein können. Immerhin braucht eine solche Herangehensweise, die beispielsweise vermehrt auf Flanken setzt, einen Zielspieler im Angriff. Und trotzdem entschied sich Karel Geraerts dazu, ihn nicht im Zweiersturm aufzustellen.

Weil Kenan Karaman und Darko Churlinov das Angriffs-Duo bildeten, musste Terodde zunächst auf der Bank Platz nehmen. Geraerts fasste den Grund dafür entsprechend deutlich zusammen (via WAZ): "Seine persönlichen Leistungen waren nicht so gut."

Geraerts: Vielleicht tat Terodde die Startelf-Pause auch gut

Tatsächlich war die Entscheidung des Cheftrainers aber weitaus vielschichtiger, wie er dann auch erklärte. Im Training habe er sich weiterhin vorbildlich verhalten, führte Geraerts aus, allerdings ging es ihm um "seine Kontakte, seine Präsenz". Diese waren "zuletzt nicht mehr so gut wie vor dem Winter."

Dabei verriet er, dass Terodde in den vergangenen Wochen quasi schon unter genauer Beobachtung gespielt habe: "Ich habe ihm viele Spiele gegeben, weil ich ihn mag und er als Kapitän sehr wichtig ist. Aber vielleicht war es gut für ihn, eine Pause zu bekommen und dann auf den Platz zurückzukehren."

Im Anschluss an seine Einwechslung konnte der 35-Jährige in den rund 30 Minuten aber kaum noch etwas bewirken. Das lag zum wesentlichen Teil aber auch daran, dass sich Schalke durch die 1:0-Führung deutlicher zurückzog und vermehrt auf Balleroberungen und Umschaltmomente setzte. Für die nächste Woche scheint die Ausgangslage also offen zu sein. Womöglich kehrt Terodde am Samstagabend, beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg, wieder in die erste Elf zurück.


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