Bericht: Die Tendenzen bei Joselu & Kepa

Joselu
Joselu / Maja Hitij/GettyImages
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Mit Joselu und Kepa Arrizabalaga sicherte sich Real Madrid im vergangenen Sommer gleich zwei Leihspieler. Wie geht es mit dem Duo über die Saison hinaus weiter?

Es ist durchaus unüblich, dass sich Real Madrid mit Leihspielern verstärkt: In den vergangenen zehn Jahren waren Alphonse Areola (2019/20) sowie Chicharito (2014/15) die einzigen Akteure, die auf Leihbasis zu den Madrilenen stießen. Doch zu dieser Saison schlug Real etwas überraschend gleich doppelt auf dem Leihmarkt zu.

Während Kepa Arrizabalaga als Reaktion auf die schwere Verletzung von Thibaut Courtois verpflichtet wurde, sollte Joselu mithelfen, die Lücke des Benzema-Abgangs zu schließen.

Nach der Hälfte der Saison lässt sich bereits eine klare Tendenz erkennen, wie es für die beiden Leihspieler im kommenden Sommer weitergeht, so die AS. Demnach hat vor allem Joselu gute Karten, auch 2024/25 das Trikot der Königlichen zu tragen - neben seinen ordentlichen Leistungen (immerhin acht Tore in 23 Einsätzen) trägt sicherlich auch die vergleichsweise niedrige Kaufoption über 1,5 Millionen Euro dazu bei, dass Joselu eine Zukunft an der Concha Espina haben dürfte.

Anders ist die Lage bei Kepa, dessen Leistungen zuletzt ein paar Fragezeichen aufgeworfen haben. War der Keeper nach dem Courtois-Ausfall eigentlich als klare Nummer eins vorgesehen, so hat Stellvertreter Andriy Lunin ihm seinen Platz zuletzt streitig gemacht. Hinzu kommt, dass Real bei Kepa keine festgelegte Kaufoption besitzt - und die Verhandlungen mit Chelsea, das einst 80 Millionen Euro für den Keeper bezahlt hat, dürften alles andere als einfach werden.

Da Courtois zur neuen Saison wieder vollständig fit sein sollte, hätte man bei Real ohnehin keinen Bedarf, für den Keeper tiefer in die Tasche zu greifen.


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