Coulibaly kann Stuttgart für Mini-Ablöse verlassen

Yannik Möller
Tanguy Coulibaly (Archivbild)
Tanguy Coulibaly (Archivbild) / THOMAS KIENZLE/GettyImages
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Der VfB Stuttgart plant nicht mehr mit Tanguy Coulibaly. Der junge Flügelspieler kann den Verein - bereits im Winter - für eine kleine Ablösesumme verlassen.


Seit dem Sommer 2019 läuft Tanguy Coulibaly für den VfB auf. Damals holte man ihn aus der U19 von Paris Saint-Germain, weil man ihm eine positive und für den Verein wertvolle Entwicklung zutraute. Seitdem stand er für die Schwaben in 60 Pflichtspielen auf dem Platz.

In der aktuellen Saison hat er bislang jedoch nur zwei Kurz-Einsätze zu verzeichnen. Einmal wurde er für 20 Minuten im DFB-Pokal eingewechselt und am letzten Liga-Spieltag vor der aktuellen Winterpause für 23 Minuten. Schnell wird deutlich, dass Coulibaly in Stuttgart keine gewichtige Rolle mehr spielt.

Zwar fiel er zu Beginn der Saison mit einer Zehenverletzung auch aus, doch musste er ebenso viele Spiele über die vollen 90 Minuten von der Bank aus beobachten. Interimstrainer Michael Wimmer plant nicht mit ihm - und das würde sich wohl auch bei einem neuen Trainer nicht gänzlich ändern.

Entsprechend steht der 21-Jährige auf der Streichliste des VfB. Bereits im Winter kann und soll er den Klub verlassen, berichtet die Sportbild. Dafür wäre nicht einmal eine größere Ablösesumme nötig - was nicht zuletzt auch an seinem auslaufenden Vertrag liegt.

Für etwa zwei Millionen Euro ist Coulibaly demnach zu haben. Vermutlich würde sich Stuttgart auch auf eine etwas niedrige Summe einlassen, womöglich kombiniert mit späteren Bonuszahlungen. Immerhin braucht Sven Mislintat dringend Einnahmen, um selbst benötigte Transfers zu tätigen. Diese Notwendigkeit könnte die Transfersumme noch etwas senken.


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