Labbadia will mehr Struktur: VfB hat Bundesliga-Organisator auf dem Zettel

Yannik Möller
Bruno Labbadia
Bruno Labbadia / Boris Streubel/GettyImages
facebooktwitterreddit

Bruno Labbadia hat in seinen ersten Tagen beim VfB Stuttgart direkt ein Manko ausgemacht: Den Schwaben fehlt es an Ordnung und Struktur. Deshalb soll durch einen Wintertransfer nachgebessert werden. Offenbar steht Josuha Guilavogui dahingehend im Fokus.


Der erste Stuttgarter Auftritt unter Bruno Labbadia endete direkt mit einer Enttäuschung: Am vergangenen Freitag musste die Mannschaft beim Test gegen den FC Luzern eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen.

Zwar ist das Team noch nicht wieder beisammen, ein einziges Testspiel ist nie wirklich aussagekräftig und der neue Trainer hat mit der Partie erst seine erste Woche abgeschlossen. Doch hat Labbadia die 90 Minuten genutzt, um sich wichtige Eindrücke zu verschaffen. Er bemängelte: "Es fehlt an Struktur."

Ein Manko, das noch im Januar angegangen werden soll. Mit dem Jahreswechsel öffnet zugleich das Winter-Transferfenster. Der VfB scheint nochmal nachlegen zu wollen, um bessere Chancen auf den anvisierten Klassenerhalt zu haben.

Als Hilfe für Endo: Stuttgart möchte Guilavogui von Wolfsburg verpflichten

Primär geht es dabei also um wichtige Unterstützung für Wataru Endo. Der Japaner weiß zwar in seiner Rolle und Aufgabe zu überzeugen, doch muss er zu häufig zu viel alleine machen.

Dem kicker zufolge soll Josuha Guilavogui aushelfen. Der 32-Jährige steht noch bis zum Ende der laufenden Saison in Wolfsburg unter Vertrag.

Der Franzose bietet aber viele Qualitäten, die Labbadia zu schätzen weiß: Er ist erfahren, kennt die Bundesliga und ist taktisch versiert. Daher würde er das "Rundum-sorglos-Paket" für den Coach bieten, wie das Magazin es formuliert. Das Problem ist jedoch, dass sich die Schwaben den Routinier normalerweise nicht leisten könnten.

Joshua Guilavogui
Joshua Guilavogui / Cathrin Mueller/GettyImages

Die Hoffnung: Guilavogui ist beim VfL kein wichtiger Stamm-, sondern viel eher Ergänzungsspieler. Dazu gibt es kaum Aussichten auf eine Vertragsverlängerung. Um zumindest noch ein wenig Geld mitzunehmen, ehe sich das Arbeitspapier in Luft auflöst, könnte Wolfsburg sich mit einer Mini-Ablöse zufriedengeben.

Mit einer schnellen Einigung, sollte sie überhaupt zustande kommen, ist allerdings noch nicht zu rechnen. Dem kicker nach stehen "noch reichlich Hürden" aus.



Alles zu Stuttgart und Wolfsburg bei 90min:

facebooktwitterreddit