VfB Stuttgart

Stuttgart: Kein externer Sportvorstand - Was wird aus Mislintat?

Daniel Holfelder
Sven Mislintats Vertrag in Stuttgart läuft 2023 aus
Sven Mislintats Vertrag in Stuttgart läuft 2023 aus / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Der Posten des Sportvorstands sorgt beim VfB Stuttgart schon länger für Diskussionen. Nun hat VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.


Gegenwärtig hat Wehrle als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand eine Doppelrolle inne. Genauso hatten es die Schwaben auch unter Vorgänger Thomas Hitzlsperger gehandhabt, der ebenfalls beide Positionen bekleidet hatte.

Ob dieses Modell beibehalten wird, steht noch nicht fest. Allerdings hat Wehrle im Trainingslager im Allgäu verraten, dass die Position nicht mit einem externen Kandidaten besetzt werden wird. Der Kicker zitiert den 49-Jährigen wie folgt: "Wir werden auf keinen Fall einen externen Sportvorstand implementieren. Das habe ich dem Aufsichtsrat so empfohlen. Der sieht das genauso wie ich."

Als Favorit auf den Posten als Sportvorstand gilt Sportdirektor Sven Mislintat, dessen Vertrag 2023 ausläuft. Was Mislintats Zukunft angeht, lässt sich Wehrle nicht in die Karten schauen: "Wir haben eine sehr anspruchsvolle Transferperiode vor der Brust. Danach werden wir uns sicher auch mit Svens Vertrag befassen." (zitiert via Stuttgarter Nachrichten)

Bleiben Kalajdzic, Sosa und Mangala doch?

Gegenwärtig liegt der Fokus noch auf der Kaderplanung. Da das Stuttgarter Aufgebot im Moment über 30 Akteure zählt, ist Mislintat vor allem in Sachen Spielerverkäufe gefragt. Gerade die umworbenen Sasa Kalajdzic, Borna Sosa und Orel Mangala könnten hohe Ablösesummen in die schwäbische Kasse spülen.

Wehrle macht allerdings klar, dass ein Verkauf der drei Leistungsträger keineswegs notwendig ist. Auch ohne zusätzliche Einnahmen sei der VfB auf dem Transfermarkt handlungsfähig, wie die bereits getätigten Verpflichtungen der Leihspieler Mavropanos und Ito sowie von Josha Vagnoman und Juan José Perea zeigen würden.

Sollten sowohl Kalajdzic, Sosa als auch Mangala in Stuttgart bleiben, sei das auch kein Problem. "Dann werden wir eine Supermannschaft haben", so Wehrle. (zitiert via Kicker)


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