Borussia Mönchengladbach

Lainer unter Farke außen vor: "Scally macht es eben sehr gut..."

Yannik Möller
Stefan Lainer in der Vorsaison
Stefan Lainer in der Vorsaison / Matthias Hangst/GettyImages
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Stefan Lainer musste unter Daniel Farke den schweren Schritt vom nahezu dauerhaft gesetzten Stammspieler zum Bankdrücker verkraften. Obwohl der Coach auch Teamkollege Joe Scally lobt, macht er dem Österreicher Mut.


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Bei Gladbach geht Stefan Lainer bereits in die vierte Saison. Seine bisherigen drei Spielzeiten waren vor allem durch seine Stammspieler-Rolle geprägt. Sowohl unter Marco Rose, als auch unter Adi Hütter: Auf der rechten Seite spielte, insofern er einsatzbereit war, eigentlich immer der Österreicher auf.

Unter der Leitung von Daniel Farke zeigt sich jedoch ein gänzlich anderes Bild: Von den bislang sieben Pflichtspielen stand Lainer nur zweimal auf dem Platz - und das jeweils für zwei kurze Einwechslungen.

Der Trainer setzt bis dato viel lieber auf Joe Scally, der das Vertrauen mit guten Leistungen auch rechtfertigt.

Farke betont "sehr guten" Job von Scally - und macht Lainer weiter Hoffnung

"Joe macht es auf der Position eben sehr gut, vor allem auch defensiv", erklärte Farke seine Wahl. Dass er laut Bild auch beim Topspiel gegen RB Leipzig und somit gegen Marco Rose, ausgerechnet den Förderer von Lainer, erneut auf den 19-Jährigen setzen wird, ist dabei ein erneutes Zeichen.

Dennoch rückt der Borussia-Coach nicht von Lainer ab. Im Gegenteil: Er baut ihn weiter auf und deutet baldige Einsatzzeiten an.

"Steve ist immer eine Top-Alternative für die Startelf. Ich bin absolut froh, ihn mit seiner Mentalität in meiner Mannschaft zu haben. Er hat bisher unter jedem Trainer immer gespielt, und ich bin sicher, dass er auch bei mir noch viele Spielminuten sammeln wird", so Farke.

Daniel Farke
Daniel Farke / Alex Grimm/GettyImages

Zudem erklärte er, dass er als Nationalspieler etwas später in die Vorbereitung eingestiegen ist. Das sei gegenüber der Konkurrenz, primär Scally, ein Nachteil gewesen. Zudem warf ihn zuletzt eine Knie-Verletzung etwas zurück.

"Aber jetzt ist er im Training wieder richtig gut dabei", sorgte Farke weiter für Zuversicht. Zudem betonte er: "Ich schätze Stefan total als Profi, seine Zuverlässigkeit und Solidität."

Dadurch, dass Gladbach in dieser Saison keine zusätzliche internationale Belastung hat und dadurch nicht so häufig rotieren muss, wird sich Lainer noch etwas gedulden müssen. Früher oder später wird er aber seine Chance bekommen. Dann wird sich der 30-jährige Salzburger beweisen können - und müssen.


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