FC Schalke 04

So profitiert das Schalke-Team von Co-Trainer Hermann

Yannik Möller
Mannschaft von Schalke 04
Mannschaft von Schalke 04 / Jörg Halisch/GettyImages
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Seit einigen Wochen hilft Peter Hermann als Co-Trainer bei der Schalker Aufstiegsmission. Innerhalb der Mannschaft wird sein Einfluss sehr geschätzt.


Kurz nach dem Aus von Dimitrios Grammozis und der Übernahme von Mike Büskens, entschied sich Schalke dazu, Peter Hermann an Bord zu holen. Der erfahrene Fußballlehrer, der zuvor noch bei der deutschen U20-Nationalelf aktiv war und eine erfolgreiche Vergangenheit als Co-Trainer vorzuweisen hat, soll bei der Aufstiegsmission helfen.

Ursprünglich schien es auf eine gute Arbeitsteilung mit Büskens hinauszulaufen. Während der Interimscoach vor allem für die Motivation, Ansprachen und als Leader gefragt war, sollte sich Hermann primär um das taktische Element kümmern.

Tatsächlich verschwimmen ihre Arbeitsbereiche natürlich. Zusammen mit dem weiteren Trainerstab, etwa Assistent Matthias Kreutzer, ergänzen sie sich.

S04-Team sieht Hermann als wichtige Ergänzung

Hermann als Ergänzung für das Team ums Team scheint ein guter Fang gewesen zu sein. So berichtet zumindest die Sportbild am Mittwoch von einem sehr positiven Feedback aus der Mannschaft heraus.

Es gibt vor allem zwei Aspekte, die die Spieler sehr schätzen. Zum einen soll sich der 70-Jährige sehr viel mit den Einwechsel- und Reserve-Spielern beschäftigen. Einen klaren Fokus und zu viel Zeit für die erste Garde gibt es bei ihm nicht.

Ein Beispiel: Mit Yaroslav Mikhailov, der zuletzt gar keine Rolle mehr spielte und den Klub in einigen Wochen wieder verlässt, trainierte er lange nach dem Training noch bessere Torabschlüsse. Hermann zeigte ihm eine bessere Schusshaltung und suchte häufig das Gespräch. Eine Beobachtung, die dem Team viel Respekt entlockt.

Zum anderen soll er intern Ruhe und Souveränität vorleben. Vor dem wichtigen Spitzenspiel in Darmstadt sollen einige Spieler nervös gewesen sein. Immerhin stand eine bedeutsame Partie im engen Aufstiegsrennen an, und das vor ausverkauftem Haus.

Hermann beruhigte die Spieler mit Gesprächen und auch Umarmungen. Auf diese Weise nahm er ihnen viel Druck ab. Das Resultat: Ein 5:2-Auswärtserfolg gegen die Lilien.

Auch Rouven Schröder schwärmt vom Co-Trainer, dem er eine "riesige Leidenschaft für den Fußball" attestiert. Der Sportdirektor weiter (via Sportbild): "Hinzu kommt seine große Erfahrung aus vielen erfolgreichen Jahren im Profi-Fußball. Mit seinem authentischen Auftreten passt er perfekt in unser Trainerteam."


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