So plant Weinzierl mit FCN-Sorgenkind Shuranov

Jan Kupitz
Erik Shuranov
Erik Shuranov / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Erik Shuranov hat keine einfachen Monate hinter sich. Unter Markus Weinzierl soll es für ihn beim 1. FC Nürnberg nun wieder bergauf gehen.


Mit fünf Treffern in 14 Zweitliga-Spielen lieferte Erik Shuranov in seiner ersten Profi-Saison 2020/21 ein vielversprechendes Bewerbungsschreiben ab. Mit weiteren fünf Treffern in der Hinrunde 2021/22 untermauerte Shuranov sein Potenzial - doch seitdem ist die Entwicklung des Angreifers ins Stocken geraten.

Im gesamten Kalenderjahr 2022 ist Shuranov lediglich ein Pflichtspieltreffer gelungen, weshalb er schon vor der Saison als Verkaufskandidat galt. Ein Wechsel kam allerdings nicht zustande, weil kein Verein die vom FCN geforderten drei Millionen Euro auf den Tisch legen wollte.

Markus Weinzierl will den 20-Jährigen aber nicht fallen lassen. "Dass er und der Verein mit dem letzten Jahr nicht zufrieden sind, weiß jeder", unterstrich der FCN-Coach gegenüber der Bild. Weinzierl betonte aber auch, dass Shuranov "hart" arbeite. "Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass er seine Qualitäten auch wieder auf den Platz bringt."

Ein Verkauf ist im Winter daher kein Thema. Stattdessen will Weinzierl dem Youngster zu alter Stärke verhelfen: "Erik Shuranov ist ein Spieler, der richtig Potenzial hat. Das hat er auch schon gezeigt. Und da wollen wir ihn wieder hinführen."

Da die Franken mit 16 Toren die schwächste Offensive der 2. Liga stellen, wäre eine Shuranov-Explosion aus FCN-Sicht extrem wünschenswert. Abgesehen von Kwadwo Duah (sechs Tore) konnte kein Nürnberger Torgefahr ausstrahlen.


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