So plant Schalke die Nachfolge von Rouven Schröder

Yannik Möller
Rouven Schröder
Rouven Schröder / Christof Koepsel/GettyImages
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Völlig überraschend hatte sich Rouven Schröder dazu entschlossen, Schalke 04 zu verlassen. Nun scheint der Bundesligist einen Plan für den vakanten Sportdirektor-Posten zu haben. Er soll intern und mit einem Duo aufgefüllt werden.


Ende Oktober entschied sich Rouven Schröder dazu, die Reißleine zu ziehen. Nach etwas weniger als anderthalb, zugegebenermaßen sehr emotionalen und anstrengenden Jahren auf Schalke, machte er Schluss. Und das inmitten einer Phase, in welcher der Klub als Tabellenletzter noch immer einen Trainer suchte.

Das S04-Chaos war - mal wieder - perfekt. Seit dem 26. Oktober ist der Sportdirektor-Posten bei Königsblau nun nicht besetzt. Vorerst hatte Peter Knäbel die Aufgaben übernommen. Dabei wurde er von René Grotus und Chefscout André Hechelmann unterstützt. Ersterer arbeitet schon seit der Amtszeit von Jochen Schneider bei den Gelsenkirchenern. Hechelmann kam zusammen mit Schröder.

Schalke plant mit Grotus und Hechelmann als Sportdirektor-Duo

Allem Anschein nach wird Schalke fürs Erste auch keinen neuen Sportdirektor einstellen. Mit keinem externen Kandidaten ist es zuletzt richtig heiß geworden. Laut der Bild das Resultat: Grotus und Hechelmann werden den Posten als Duo übernehmen.

Das interne Duo soll eine "Doppel-Spitze im Einkauf" bilden, heißt es. Die Argumente für sie, die Knäbel als Sportvorstand zu dieser Entscheidung haben kommen lassen: Sie kennen den Klub und die Vorgänge bereits. Eine Eingewöhnungsphase braucht es nicht. Sie wissen um die Verträge, um die finanziellen Rahmen und die verschiedenen Gegebenheiten.

Dazu kosten sie keine Ablöse. Womöglich wird ihr Gehalt etwas nach oben angepasst, weil sie nun mehr direkte Verantwortung übernehmen. Doch ist das kein Vergleich zu einer Ablöse, die für einen externen Kandidaten zu bezahlen gewesen wäre.

Peter Knebel
Peter Knäbel / Christof Koepsel/GettyImages

Außerdem arbeiten sie lieber im Hintergrund. Das passt zum Vorhaben seitens Schalke, dieses Mal einen eher "schwächeren" Sportdirektor einzustellen. Während Schröder als der starke Mann galt, wirkte Frank Kramer bloß wie ein Anhängsel. Mit Thomas Reis soll das nun andersherum funktionieren. Ein starker und kommunikativer Trainer, der klare Ansagen macht - während das Sportdirektor-Duo in aller Ruhe im Hintergrund am Kader werkelt.

Offiziell ist diese Entscheidung zwar noch nicht kommuniziert, doch ist sich die Bild sehr sicher, dass es zu diesem Entschluss kommen wird. Mittlerweile sei schon alles "fast klar". Grotus und Hechelmann sollen ihre Arbeit bereits aufgenommen haben.


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