So bewertet Reis die Schalke-Neuzugänge

Yannik Möller
Thomas Reis
Thomas Reis / Joern Pollex/GettyImages
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Mit Niklas Tauer und Jere Uronen hat Schalke 04 erst zwei externe Winter-Neuzugänge zu vermelden. Thomas Reis fordert derweil weitere Verstärkung. Mit den ersten beiden zeigt er sich aber zufrieden.


Thomas Reis fordert recht offensiv und auch öffentlich weitere Neuzugänge für Schalke. Allen voran für die Außenbahnen, wo er mindestens einen, besser eigentlich zwei schnelle Flügelspieler haben wollte, besteht weiterhin Nachholbedarf.

Bislang hat Königsblau zwei externe Transfers über die Bühne bekommen. Niklas Tauer, der für anderthalb Jahre von Mainz 05 ausgeliehen ist, ist für das defensive Mittelfeld gekommen. Zuletzt wurde noch Jere Uronen unter Vertrag genommen. Der finnische Linksverteidiger ist von Stade Brest ausgeliehen.

Am Dienstag standen beide erstmals in einem Spiel für S04 auf dem Platz. Bei der Testspiel-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) durften sie jeweils eine Halbzeit aufspielen. Uronen absolvierte die deutlich bessere, wenngleich ebenso wenig glanzvolle erste Halbzeit, während Tauer in den zweiten 45 Minuten auf dem Feld stand.

Reis lobt Uronen und setzt bei Tauer auf die Entwicklung

Reis zog anschließend ein erstes Fazit zu den beiden Neuzugängen. Für Uronen, der erst vor wenigen Tagen im Trainingslager angekommen war, hatte er bereits lobende Worte übrig (via WAZ): "Er war sehr solide, hat seine Sache ordentlich gemacht. Man sieht, dass er im Saft ist, dass er schnell zur Mannschaft gefunden hat."

Zuletzt hatte der Trainer schon betont, wie wichtig ein eher defensiver Ausgleich auf der Position ist. Thomas Ouwejan hat seine Stärken immerhin eher im offensiven Bereich.

Weil der Niederländer noch Probleme hat und Uronen einen guten ersten Eindruck hinterlassen konnte, gilt es zurzeit als wahrscheinlich, dass er beim Restart der Bundesliga auch auflaufen wird.

Bei Tauer zeigte sich Reis etwas zurückhaltender. Das war aber auch nicht überraschend, spielte der Sechser doch als Aushilfe als Rechtsverteidiger auf. "Niklas war die Trainingspause anzumerken, bei ihm war etwas Verunsicherung zu spüren. Aber es war sein erstes Spiel", so der 49-Jährige.

"Tauer ist noch jung, er soll den Konkurrenzkampf anheben. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Verunsicherung legen wird", führte Reis aus. Sein Fazit: "Uronen war positiver als Tauer."


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